Hallo ihr Lieben,
über euer Interesse und eure Kommentare zur Ananas
(und auch zu all meinen anderen Beiträgen) hab ich mich sehr gefreut. Ich sag's euch ehrlich, ich hätte in einem Nähgang von Anfang bis Ende durchhalten können - aber ich hab ja noch anderes um mich und mußte zwischendurch pausieren. Meine Motivation hat dies aber nicht gestört.
Im ersten Schritt hab ich - wie ihr wißt - die Quadrate (mit 5 inch Seitenlänge) zu Dreiecken gefaltet. Dabei wurde mir schon klar, dass das Maß sicher zu groß ist.
Trotzdem stand und stehe ich zu meinem "Größenwahn" ! Das sieht bestimmt sehr ungewöhnlich aus und das Ungewöhnliche liebe ich.
Also weiter. Es galt zu überlegen, wie das Ganze wohl am besten und effektivsten zu nähen ist.
Nach dem ersten Streifen, bei dem sich herausstellte, dass auch sorgfältiges Stecken nicht verhindern kann, dass sich die Falten der Dreiecke zu weit öffnen, habe ich kurz entschlossen erst mal bei allen mit ein paar Stichen die Falte kurz fixiert
(siehe Foto). Dabei war ich richtig glücklich, denn ich konnte sehr effektiv den Luxus des Fadenschneiders meiner Janni auskosten.
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| könnt ihr sehen, was ich meine? |
Bei der wunderschönen Ananas von Katrin hatte ich ausgezählt, dass in der 1. Reihe ein Dreieck, dann im Wechsel zwei und drei zu positionieren sind. Die werden jeweils auf einen weißen Streifen (bei mir 1,5 inch breit) aufgenäht
Auch hier musste ich erstmal die komfortabelste Art des Zusammennähens finden. So einfach war es nicht, die optimale Vorgehensweise rauszufinden.
Ich habe gedreht und gewendet und fand alles reichlich verwirrend.
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| das erwies sich eher als unpraktisch |
Folgende Methode kam schließlich für eine zügige Umsetzung zum Zuge: Also, der erste Zacken wird mittig (offene Falte zeigt nach oben) an den Streifen genäht und umgebügelt.
Auf diesen weißen Streifen werden die folgenden zwei / oder drei Zacken platziert, der (neue) weiße Streifen wird drauf gelegt, dann alles mit Stecknadeln fixieren und abnähen, weißen Streifen umbügeln. Und so weiter und so fort.
Ich hoffe ich konnte das einigermaßen verständlich erklären.
Ab da ist alles ein Selbstläufer - dachte ich und das kann es auch tatsächlich sein, wenn man aufpasst und seine Gedanken bei der Sache hat. Denn natürlich habe ich die Zacken in einem Fall umgedreht angenäht und mußte trennen. Das könnt ihr auf dem folgenden Foto deutlich sehen.
Aber was ist ein Werk ohne Rückwärtsnähen? Irgendwie gehört das dazu, ist sozusagen Konzentrationsmahnung und -training.
So ist es richtig:
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| hier noch zwei Reihen weiter |
In meiner Version spitzt ziemlich viel Weiß des Hintergrunds durch. Das sieht bei
Katrin wesentlich dichter und dadurch schöner aus. Es liegt vermutlich daran, dass meine Streifen etwas breiter sind oder vielleicht sollten sich die Dreiecke etwas überlappen? Ich hab das auch probiert, aber dadurch liegen sehr viele Stoffschichten übereinander. Allerdings kann das auch einen tollen Effekt haben, weil die Zacken plastischer wirken; obwohl noch mehr 3-D geht fast nicht mehr!
Falls also noch jemand auf den Geschmack kommt, diese tolle Frucht zu nähen, wäre dies eine Überlegung wert.
Jedenfalls ist der Ananas-Block nun mit einer Größe von (sage und schreibe) 77x42 cm fertig !
Zum Größenvergleich die echte Ananas!
Weiter geht es mit dem Hintergrund und dann das Quilting. Ich plane ja sehr selten im voraus, sondern lasse die Dinge sich im Verlauf wie von selbst entwickeln. Und deshalb steht jetzt erst die Überlegung an, welchen Stoff ich dazu verwende. Im nächsten Post hoffe ich, euch das fertige Projekt zeigen zu können.
Liebe Grüße bis dann
eure eSTe