Spruch


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Dieser Blog ist privat und wird in keinster Weise kommerziell genutzt. Hinweise/Links auf Shops, Stoffe, Muster, Anleitungen, Bücher etc. dienen der Information, womit ich mich beschäftige. Sie stellen somit in kommerziellem Sinne keine Werbung dar. Alle Materalien, die ich zur Herstellung meiner Projekte nutze, wurden und werden auch künftig von mir selbst bezahlt.

Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe
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Samstag, 30. Mai 2020

EPP - Tanuki

Hallo ihr Lieben,

zu meinem Überraschungs-Ufo hatte TrillianAs tatsächlich den Namen des EPP-Musters parat: FlipFlop. Danke, solche Infos find ich immer interessant. Aus ebendiesen FlipFlops wird ein Band in der Größe von ca. 50 x 180 cm gepatcht. Dieses wird abschließend durch einen Streifenstoff zum Top ergänzt. Der Anfang dieses Vorhabens liegt im Mai 2015, wurde aus rätselhaften Gründen verräumt und tauchte nun plötzlich wieder auf.

Ich hab mich also wieder reingefuchst und siehe da, ich konnte mich damit anfreunden und werde das Top weitergestalten. Nach so vielen Jahren Patchwork ist auch EPP für mich vorstellbar geworden.

Jetzt geht es ins Detail:





Zwei Quadrate plus zwei Rauten braucht es für den Block,









die dann, aneinander genäht, eine Art "Tröpfchenform" ergeben,











die dann, wieder aneinander genäht, das Musterband ergeben (so aneinandergelegt sehen die Blöcke für mich eher nach Muscheln als nach FlipFlops aus).




Um mir das ganze besser vorstellen zu können, hab ich ein entsprechend großes Musterband aus Filz ausgelegt, darauf lege ich die Blöckchen. Das Band kann mitsamt der Blöcke aufgerollt und gut aufgeräumt werden. Ich kann's ja nicht bis zur Fertigstellung im Weg rumliegen lassen - EPP-Projekte brauchen Zeit. Ich behalte es aber sorgsam im Auge - jetzt ist es ja "in echt" zu einem ernsthaften Vorhaben geworden.
Damit hab ich einen ausgezeichneten Überblick, wieviel noch zu nähen ist. Zusammengenäht wird übrigens erst wenn sich eine respektable Übersicht ergibt, so etwa nach einem Drittel der Blöcke und nach wahrscheinlich unzähligen Tauschereien.

Meine Magic Pouch hat dabei endlich auch den gebührenden Einsatz gefunden.








Beim HP-Quilt ist eine Quiltprobe entstanden. Ich zeig euch mal den Unterschied zwischen dem ungequilteten Block im Top (Monsterbook of Monster) und einem überzähligen (leicht fehlerhaften) Block (der wohl zu einem Kissen verarbeitet wird).


Das Ergebnis stimmt mich schon positiv. Die Übung kann beginnen.


Ich wünsch euch allen ein schönes Pfingstfest. Der häufige Regen ist ja stets willkommen, aber wärmer sollte es doch mal wieder werden.
Vielen Dank für eure Besuche auf meinem Blog und die lieben Kommentare

Liebe Grüße

eure eSTe


Mittwoch, 18. Mai 2016

Grüße aus ...

... St. Johann am Wimberg im Mühlviertel (Böhmerwald), Oberösterreich.


Hallo ihr Lieben,

über die Pfingstfeiertage waren wir ausgeflogen ins schöne Nachbarland Österreich. Deshalb die eingeschränkte Blog- und Kommentarpräsenz der letzten Woche. Das Wetter war leider mehr als bescheiden. Erst die letzten beiden Tag brachten Sonnenschein!



















Die sehr hügelige Landschaft bietet herrlich weite Aussichten. Die satten Sommerwiesen liegen so traumhaft an den Hängen, die vielfältigen Gräser wiegen sich silbrig im Wind.


Wenn ich die Fotos anschau, kann ich es fast wieder spüren.





Wie gut, dass ich mich an mein vor langer Zeit begonnenes erstes Werk in englischer Papiertechnik erinnert habe. Sowas läßt sich bequem mitnehmen.

Es lag ja wirklich seit Mai 2015 in den allerersten Zügen - ist also schon ein Jahr her. Hier habe ich davon berichtet. Es wird ein "Tanuki-Quilt". Der Block erinnerte die Autorin und Herstellerin des Quilts, Jessica Alexandrakis, an den Kopf eines Tanuki, des in Japan lebenden Marderhundes, daher der Name.

Den Ausschlag für meine Wahl hatte damals natürlich gegeben, dass das EPP sich auf einen geringen Teil des ganzen Werkes beschränkt und mit einer lockeren NäMa-genähten Streifenfolge ergänzt wird. Beim ersten Handnähprojekt möchte ich nicht übertreiben, es ist für mich eh schon arbeitsintensiv genug.

Sehr viel hab ich aber doch nicht dran gearbeitet, denn es gibt hier wunderschöne Wanderwege, die man - wetterfest angezogen - gut begehen kann. Außerdem mehrere interessante Museen (z. B. Klangmuseum, Museum der Sinne) und Linz. Diese bei Sonnenschein sicher sehr schöne Stadt schnitt bei unzähligen Regenschauern leider gar nicht gut ab. Der Besuch muss irgendwann wiederholt werden.
Außerdem stand noch ein Ausflug nach Krumau/Tschechien (Weltkulturerbe) auf dem Programm. An diesem Tag hat es auch nicht geregnet, unbedingt sehenswert.


Aber die wenige Zeit, die ich mit Nähen verbracht habe, hat mir gezeigt, dass Handnähen doch überraschend flott geht. Ich hatte mir neulich auch diesen Klebestift gekauft und bin sehr begeistert, dass ich mir das Heften ersparen kann.








Ich zeige euch ein paar Fotos von meinen Fortschritten. Der Block besteht jeweils aus zwei Rauten und zwei Quadraten und ist etwa 14x14 cm groß.

Foto steht auf dem Kopf, die Spitze gehört nach unten


4 Blöcke zusammengenäht



Natürlich musste ich so schnell wie möglich wenigstens so viele zusammennähen, dass ich etwas Papier entfernen konnte. Diese Erfahrung hatte ich ja noch nie gemacht und war neugierig wie das klappt.


Im Vordergrund steht jetzt das Nähen der einzelnen Blöcke, ich brauch eine größere Auswahl, denn langsam muss ich auf die Farbverteilung achten.

Damit ihr euch vorstellen könnt wie das Ganze einmal in etwa aussehen soll, noch ein Foto aus dem Buch "Easy Patchwork, Quilten in der englischen Papiertechnik" von Jessica Alexandrakis.



So viel für heute mit lieben Grüßen und der Hoffnung, dass es nun nach den Eisheiligen eine Weile wärmer bleibt - bis zur Schafskälte!

eure eSTe



Dienstag, 5. Mai 2015

Info zu Papiertechnik

Erst mal ein herzliches Dankeschön für eure lieben Kommentare. Wegen der Nachfrage ganz kurz die Info zur Größe der Teilchen: sie sind ca. 14x14 cm.


Zwecks Ufo-Minderung hab ich heute gequiltet - und zwar den Quilt-im-Quilt. Eigentlich ist es ja ein Simply Woven, den kennt ihr ja sicher alle. Aber da solch bunte Quilts eigentlich nicht meine Sache sind und ich nach einigen Blöcken genug davon hatte, hab ich mir einen Ausweg überlegt um ihn etwas ruhiger zu gestalten und ohne weiteres Blöckenähen eine akzeptable Größe zu erreichen.

Jedenfalls hab ich heute gequiltet und bin grad dabei das Binding zu nähen. Ich hab vor, ihn bis zum Wochenende fertig zu nähen und dann werd ich das Geheimnis lüften. Ihr könnte es euch aber sicher schon vorstellen, denn der Name Quilt-im-Quilt verrät eigentlich die Lösung.
Hier könnt ihr zunächst mal einen Ausschnitt des Werkes anschauen.

Sieht ja erstmal wie ein ganz normaler Simply Woven aus
Ganz liebe Grüße bis demnächst
eure este


Montag, 4. Mai 2015

Papiernähen Versuch

Werbung ohne Vorteilsnahme
Hallo ihr Lieben,

letztes Wochenende hab ich was Neues ausprobiert - ja ihr habt richtig gehört. Nein (noch) kein richtiges Projekt, denn ich hab ja noch meine Ufos. Es soll(te) ein Versuch sein.
Lasst mich erklären: Vor noch gar nicht langer Zeit wußte ich weder was Papiernähen ist, wie es funktioniert und ob man sich das antun muss mit dem Handnähen. Hexagons waren für mich ein Buch mit sieben Siegeln und außerdem zu fusselig und außerdem viel zu langwierig.

Durch den Blog von marle wurde ich wieder darauf aufmerksam. Mich hat letztlich überzeugt, dass es doch gar nicht so schlecht ist, wenn man mit relativ wenig Handwerkszeug so nebenbei und fast an jedem Ort ein Teil nach dem anderen so langsam vor sich hinnähen kann. Also genau richtig, wenn ein großes Projekt momentan zu aufwändig ist.

Dann fiel mir auch noch ein, dass ich im letzten Jahr von einer Freundin ein tolles Buch (Werbung ohne Vorteilsnahme) über die Papiertechnik bekommen hatte, zu der Zeit das alles aber noch nicht umsetzen wollte/konnte. Also, Buch geholt und mal intensiv durchgelesen.

 
Ich hab auch bald den Tanuki-Quilt entdeckt, der für mich die optimale Kombination aus einem Paneel in Papiertechnik und Streifen darstellt.


Also, lange Rede kurzer Sinn: ich hab's probiert. Hab meine Papierschablonen aus ganz einfachem kariertem Blockpapier geschnitten, erst mal drei Stoffe ausgesucht und ganz unbefangen drauf los geschnitten und gestichelt. Und siehe da, irgendwie hat's funktioniert.




Und so hab ich jetzt auch was gefunden, mit dem ich ohne großen Aufwand z. B. beim Fernsehen werkeln kann. Natürlich hab ich die Blöcke noch nicht zusammengenäht (es braucht ja noch viele Farben um einen Eindruck zu kriegen und vor allem auch helle Farben, die das ganze aufpeppen) und das Papier muss deshalb auch noch drinbleiben. Ich weiß also noch einige Zeit nicht, ob wirklich alles brauchbar ist Aber ich bin da zuversichtlich und ohne Sorge. Zumindest war der erste Versuch positiv, alles weitere wird sich zu gegebener Zeit einstellen.


Damit ich aber im Neuigkeiten-Wahn meine Ufos nicht vergesse, hab ich diese erstmal sichtbar gemacht.

Bis demnächst
eure este