Hallo ihr Lieben,
im letzten Post erzählte ich, dass wir im Nähtreff über das Hawaiian-Quilten sprachen.
Ein paar Tage zuvor sah ich zufällig bei Country Quilts einen Sew Along ("Makai"-Blöcke) zu dem Thema, druckte mir (warum auch immer) das 1. Muster aus. Hat mich wohl an mein erstes und einziges Hawaiian-Projekt in 2016 erinnert. Ich wusste aber nicht mehr, wie ich das damals genäht hatte.
Angeregt von der Diskussion mit den Nähfreundinnen entschloss ich mich, nochmal einen Versuch zu starten.
Zunächst geht es darum, das Schablonenmuster auf den Stoff zu übertragen, dann die Kanten (irgendwie) umzufalten, um sie schließlich auf den Trägerstoff aufzunähen.
Das wesentliche dabei ist wohl, genau die Technik zu finden, die einem am meisten liegt. So viel zur Theorie.
Bei meiner ersten Arbeit war es leicht, denn das Muster (das ich selbst erstellt hatte) bestand nur aus einfachen Blatt mit weitläufigen Rändern, die leicht anzunähen waren.
Der jetzige Block ist relativ feingliedrig und hat obendrein auch noch sehr kleine Ausschnitte im Motiv.
Das Motiv zu übertragen und dann auszuschneiden waren einfache Arbeiten, das folgende Umnähen mit Heftfaden war schon schwierig. Die kleinen Einschnitte in den kleinen Blättern hab ich nicht geheftet - war viel zu fein. Die Lösungsfindung dafür hab ich auf später verschoben ;-D.So schön vorbereitet und mit Stecknadeln fixiert, konnte ich es gut auf den Hintergrund nähen. Das Umnähen der ganz kleinen Ausschnitte war eine echte Fummelei mit viel Improvisation. Aber letztendlich war alles überall angenäht. Die Genauigkeit fiel wieder mal meiner Ungeduld zum Opfer, ich wollte einfach schnell fertig sein. Als Entschuldigung diente mir, dass mein Vorhaben ja nur ein Testblock sei. .
So weit, so gut. Jetzt kommt der zweite Teil meiner Überschrift: Da der Ufo-Abbau derzeit eine große Rolle spielt, ist es wichtig für mich, nicht neue zu produzieren
Wer A sagt, muss auch B sagen - also galt es, den Block irgendwie zu verwerten und meine Ufo-Kiste zu verschonen. Kurzerhand hab ich deshalb daraus ein Kissen genäht.

Fazit: Die Methode mit dem Umkleben, die ich 2016 angewandt habe (hier) ist mir sympathischer, das Heften hat mich schon leicht genervt. Diesen aufwändigen Schritt würde ich mir künftig sparen. Wie das Kleben mit diesen kleinen Ausschnitten funktionieren würde, müsste ich allerdings wieder ausprobieren. Aber noch nicht gleich ...
Im Grunde ist es ja eine Appli-Technik, die halt diesmal bei Hawaii-Motiven angewandt wird. Da könnt ihr sicher alle gute Tipps beisteuern. Wenn ich mich recht erinnere hat Nana mal eine Teststrecke dazu gepostet. Die verschiedenen Techniken haben ja auch alle einen zugeordneten Namen. Vielleicht habt ihr Zeit im Kommentar davon zu erzählen.
Ein Kurs dazu wäre nicht verkehrt, einige aus meinem Nähtreff besuchen im März einen und ich bin sehr gespannt was sie dann erzählen und zeigen.
Bis demnächst grüßt euch herzlich
eure eSTe
die ganz herzlich dankt für eurelieben Kommentare zu den letzten
beiden NYB-Blöcken :-))))



