Spruch


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Dieser Blog ist privat und wird in keinster Weise kommerziell genutzt. Hinweise/Links auf Shops, Stoffe, Muster, Anleitungen, Bücher etc. dienen der Information, womit ich mich beschäftige. Sie stellen somit in kommerziellem Sinne keine Werbung dar. Alle Materalien, die ich zur Herstellung meiner Projekte nutze, wurden und werden auch künftig von mir selbst bezahlt.

Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe
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Sonntag, 22. November 2020

Uralt und wunderschön

 Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit komm ich kaum zum nähen, posten, kommentieren. Gerademal, dass ich auf die schnelle auf euren Blogs die Neuigkeiten verfolgen kann. Schuld sind Renovierungsarbeiten daheim und damit verbunden ist zwangsläufig auch eine umfangreiche "Ausmistaktion" bzw. das Umorganisieren verschiedenster Dinge. Doch das Chaos schwindet langsam und macht Platz für eine angenehme Zufriedenheit.

Also, bei diesen Umräumereien stieß ich wieder mal auf wunderschöne handbestickte Aussteuerware meiner Großtante, die 1895 geboren wurde - ja, ihr habt richtig gelesen!

Die fünf Kissen, die ich gleich zeige sind also schon über 100 Jahre alt und in sehr gutem Zustand. Ich hab sie direkt von ihr bekommen und hüte sie seitdem. Leider haben sie alle ein ungewöhnliches Maß von 90x75 cm. Deshalb fristeten sie ihr Dasein im Schrank.

Das soll nun ein Ende haben. Da Zerschneiden überhaupt nicht in Frage kommt, werde ich morgen in die örtliche Bettenreinigung gehen und Inlets in genau der erforderlichen Größe bestellen. Nun zu den Fotos, die weißen Stickereien sind leider nicht so gut zu fotografieren, ich hoffe da auf euren scharfen Blick und euer Vorstellungsvermögen.

Es handelt sich zum zwei blau-bestickte auf Linienstoff
und zwei weiß-bestickte Kissen auf Karogrund.


Das H steht für den Familiennamen, das E für den Vornamen Elisabeth.

Ein weiteres Kissen ist nicht bestickt, hier wurde mit dreireihiger, sehr knapper Biese ein Ziermuster dargestellt, dass rund um das Kissen führt.
 Alle Bögen wurden mit dem ganzen Stoffstück ausgeschnitten, nachdem rechts auf rechts zusammengenäht war, wurde gewendet und abgenäht.

Eine weitere Besonderheit hat ein Kissen, es wurde geflickt 
und zwar unter Beachtung des Karos.
Vielleicht könnt ihr es erkennen, die Vorder- und Rückseite
zeig ich hier: alles fein säuberlich mit der Hand repariert
(ich glaub das nennt man Averstechnik?)
Hier könnte ihr auch die Stickerei besser sehen.
 

Außerdem gibt es noch drei kleine Kissen, die für 40x40 Inlets geeignet sind.

Sodala, das war heute ein Ausflug in die Vergangenheit. Es wird zwar nicht einfach sein die großen Kissen zu platzieren - aber notfalls findet sich auch neben der Couch auf dem Boden oder in einer gemütlichen Ecke des Raumes Platz dafür.

Und damit ihr nicht glaubt, ich tu nähtechnisch gar nix, hier der Block des e&j-Projekts der gerade (naja in echt schon länger) in Arbeit ist:

Ich hab so gut vorgearbeitet, dass mein Ziel mindestens 10 Blöcke im Monat zu schaffen, nicht gefährdet ist. Ich denke bald komm ich wieder verstärkt zum Nähen.

Bis demnächst liebe Grüße

eure eSTe


Samstag, 9. Januar 2016

Herzerl-Quilt-Geschichte Teil 3 - Happy End

Ja, liebe Quiltfreundinnen,

erst vor ein paar Tagen hab ich euch hier erzählt, dass mein Schattendasein endlich ein Ende hat. Gleich hab ich wieder Vertrauen geschöpft, ich bin ja nicht nachtragend. Und ich wurde belohnt. Ganz fleißig, fast ohne Pause wurde an mir gestichelt, wenn auch mit zeitweiligen Problemen.

Jetzt ist der Knoten endlich wieder geplatzt. Die Nähfreude ist zurück.


Nach dem Stabilisieren war ja die weitere Quilterei an der Reihe. Und "Hut ab" sie hat sich entschieden, die einzelnen Scrap-Herzen Freihand zu quilten (in der Naht). Ist ja auch logischerweise besser als jedesmal den ganzen Quilt unter dem Näharm durchzuquetschen, 23 mal (hab ich richtig gezählt?).
Ein Versuch war's wert. Aber ich geb's zu, sie hat nicht Unrecht. Das Freihandquilten liegt ihr ganz und gar (noch) nicht. Die Stiche sind absolut unregelmäßig und die Naht liegt nicht da, wo sie liegen soll. Zu allem Übel riß der Faden (bei fast jedem Richtungswechsel nach links oben) und stellte sie auf eine harte Probe. Stellenweise ärgerten sie Fadennester. Es schlich sich eine Ungeduld ein.

Jedenfalls mit fünf Herzen hat sie sich rumgequält, dann war's genug! und sie hat den Quiltfuß wieder gegen den normalen Nähfuß ausgetauscht. Und bei den restlichen 18 Herzen schön brav und geduldig den Quilt gedreht und gedreht und gedreht. Ging trotzdem relativ schnell, weil da eine lockere Sicherheit dahintersteckte.
Grundsätzlich war die Devise ab diesem Zeitpunkt: einfach nur fertig werden! Und ich kann es ihr auch nicht verübeln, das war ja auch mein langersehntes Ziel.
Übrigens: falls ihr euch jemals gefragt habt, was in die leeren Felder kommt - natürlich Herzen! Ganz schlicht und einfach neben den quitschbunten Scrap-Herzen. Jetzt könnt ihr das fertige Werk ja ganz in Ruhe anschauen.

185x135 cm
 




 




Technische Daten: Größe 185x135 cm
Beginn Januar 2015 - Sandwich gefertigt 11.10.15 - Stabilisierung 6.1.16 - quilten 7.1.16 - Binding 8.1.16.

Ja ich bin vielleicht nicht perfekt - aber ich gefall mir selber sehr und das ist das wichtigste. Und endlich bin ich vorzeigbar. Und darüber freu ich mich am meisten.






 




Am Rande erwähnt:
für die Näherei am Binding hat sie sich für einen roten Garnrollenrest entschieden. Und schaut mal: der Faden hat gerade bis zum letzten Stich gereicht. Fantastisch!

Den 1. Teil der Geschichte finder ihr hier



Ganz herzlich danken möchte ich allen, die ihr mit wohlwollenden und aufbauenden Kommentaren zur Seite standen und sie enorm unterstützten und mir so zu einem würdigen Quiltdasein verhalfen.

Damit schließe ich meine Geschichte mit einem Happy End, es hat mich gefreut mit euch zu plaudern. Für künftige Berichterstattungen übergebe ich gerne wieder an

eure eSTe
die euch ganz herzlich grüßt und ...
ich hab schon das nächste Sandwich stabilisiert und werde euch in ein paar Tagen mit dem fertigen  Herbst-Quilt (Zauberkachel) überraschen. Ja ihr lest richtig, jetzt bin ich in Fahrt.

Mittwoch, 6. Januar 2016

Herzerl-Quilt-Geschichte Teil 2




Sie hat's schon wieder getan!
Wenn ihr Teil 1 meiner Geschichte gelesen habt, wißt ihr wovon ich rede:
Sie hat mich wieder ignoriert!

Ich frage mich wirklich wo diese Euphorie geblieben ist, die sie während der erfolgreichen Näherei an dem Top gefunden hatte. Es konnte doch nur sehr gut - na ja, zumindest gut - weitergehen. Aber nein, kaum war das Top fertig, lag ich schon wieder in irgendeiner Ecke. Da liege ich nun inmitten anderer Ufos schon seit Anfang Oktober 2015 (naja, immerhin obenauf). Klingt das nach Nähbegeisterung?


Langsam frage ich mich, ob das an mir liegt, ich krieg ja schon Selbstzweifel. Dabei hab ich mir  alle Mühe gegeben und ihr die Freude gemacht, supergut (!) auszusehen. Ich hab ihr das Nähen wirklich leicht gemacht und sie unterstützt wo ich nur konnte.

Und wißt ihr was, ständig hat sie diese ein und dieselbe öde Ausrede parat: die Schwierigkeit des Quiltens! Das hängt mir echt zum Hals raus, wenn ich es schon höre - was soll denn daran schwierig sein? Tag für Tag zeigen so viele Nähbegeisterte ihre Quiltwerke. Ich weiß es genau, denn ich verfolge heimlich die Posts ihrer Blogfreundinnen. Was ich da alles für Meisterwerke bewundern kann! Ok, im Vertrauen, die sind vielleicht  geübter oder talentierter. Aber die haben ja auch mal angefangen und letztlich basieren deren Fertigkeiten auch auf nichts anderem als Ideen, Stoff, Nadel, Faden und einer Nähmaschine. Einige brauchen nicht mal einen Nähautomaten dazu. Und schließlich hat sie ja selbst schon einiges ganz passabel gequiltet.

Seien wir doch mal ehrlich, sie sollte endlich mal diesen Wunsch zurücklassen, dass nur alles schön ist, wenn es perfekt ist! Es geht um mich. Wie wäre es, wenn sie die Ansprüche mal etwas herunterschrauben und mir dadurch ein quiltiges Dasein ermöglichen würde? Jawolllll, das musste mal gesagt werden!

Es reicht! Ich will die Präsenz! In einer der nächsten Nächte werde ich mal ein Traum-Wörtchen mit ihr reden. Nicht gleich, dass ihr Hören und Sehen vergeht - nein nein, ich bin ja nicht dumm. Ich werde motivierende Worte wählen - noch!

Sonst passiert es wirklich, dass ich mir aushäusig Hilfe holen muss. Und dann ist sie bestimmt beleidigt und wird nie nie wieder quilten. Und ich bin dann auch noch schuld daran!

Ohhh - ich sag euch was, ich werde gerade aus der Ecke geholt und mit einem liebevollen Blick bedacht. Was für ein tolles Gefühl! Ich glaube es geht los ......

... ja es stimmt, sie hat mich aus dem Berg der Ufos ausgewählt und schiebt mich schon unter die Nähmaschine ...


 ... und weiter geht es. Ich glaub's nicht: ruck-zuck bin ich stabil(isiert).



 Ich halte euch auf dem Laufenden ...... bis bald ...... wie schön ..... mir geht's jetzt echt gut ....

ich grüße euch herzlich
der Herzerl-Quilt
                                                           Teil 1           Teil 3 - Happy End


eure eSTe


Sonntag, 13. Dezember 2015

Perchtenlauf - Brauchtum in Bayern

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch ein altes bayerisches Brauchtum vorstellen: den Perchtenlauf.

Das Auftreten der Perchten ist an die Winterzeit gebunden. Es handelt sich um ein Brauchtum der Wintersonnenwende, das während der Rauhnächte ausgeübt wird bzw. wurde. In der heutigen Zeit findet man es überwiegend im Alpenraum und im Bayerischen Wald. In uralter Zeit war das Auftreten der Perchten, dieser menschlichen Projektion übermenschlicher Mächte, etwas sehr Ernstes und Wichtiges.

Die Kirchseeoner Perschten bestehen aus mehreren Gruppen (Passen):
- Frau Percht, Haberngoaß, Schönperchten, Klaubauf, Holzmandl, Schlenzer -

Die einzelnen Passen haben unterschiedliche Aufgaben. Die Schönperchten übernehmen die musikalische Begleitung des Laufs und der Tänze (Trommeln, Glockenspiel). Die Klaubauf und die Holzmandl tanzen und die Schlenzer mischen sich unter die Zuschauer um diese zu erschrecken und ein wenig zu tratzen (ärgern).

Von den Kirchseeoner Perschten werden verschiedene Tänze aufgeführt,
z. B.: Luznacht (Klaubauf oder Holzmandl oder gemeinsam, Drudenhax (Stabtanz der Holzmandl)

Zu den Tänzen gibt es wiederum ganz spezielle Lieder.

(Auszüge aus der homepage des Vereins - link siehe unten)..

Eine liebe junge Frau - meine Nichte - erhielt kürzlich ihre eigene Perchten-Maske. So eine Maske wird aus Lindenholz  ganz individuell gänzlich per Hand geschnitzt und gefasst (d. h. künstlerisch bemalt). Sie wird innen etwas gepolstert. Als Haare und zur weiteren Zierde dienen Samtbänder, die am hinteren Maskenrand befestigt werden.
Ich hatte nun die Ehre einen kleinen Beitrag zu diesem Kunstwerk zu leisten und diese Bänder "tackerfertig" zu liefern.







Und jetzt kann es endlich mit eigener Maske losgehen - übrigens: diese wiegt etwa 3 kg (es gibt durchaus schwerere) und so ein Perchtenlauf dauert ca.4-6 Std, natürlich sind da ein paar kurze Pausen dabei. Kondition ist also gefragt und es ist durchaus Schwerstarbeit für die Nackenmuskeln. Die Kostüme sind selbstgenäht und man friert nie darunter.

Insgesamt ein durchaus sehenswertes, trommel- und gesangstarkes Spektakel; wenn ihr Gelegenheit habt, solltet ihr es unbedingt mal ansehen. Durch die Masken wirkt es auch geheimnisvoll und manchmal unheimlich.

Das ganze Drumherum ist so interessant, ich kann hier nicht alles widergeben. Wer mehr wissen will, kann sich über diesen link informieren.

Noch ein paar Fotos der wilden Gesellen und Gesellinnen:




in Wartestellung


Frau Percht - Doppelmaske: vorne Teufel

Rückseite: Sonne


Haberngoaß
Die Aufgabe der Habergoaßn ist das Geldsammeln. Es wird einfach in das Maul geworfen.

die Schlenzer
Die über 2 m großen Schlenzer mischen sich frech unter das Publikum.

Jetzt wünsch ich euch noch alles Liebe und eine schöne Vorweihnachtszeit
eure este

Dienstag, 6. Oktober 2015

die Geschichte vom Herzerlquilt

Es war einmal ...

... eine Dame, nicht mehr ganz jung, die sich in den Kopf gesetzt hatte etwas Besonders zu machen. Nicht, dass es ihr langweilig gewesen wäre, aber das gewisse Etwas fehlte noch.

Aus heiterem Himmel traf sie das, was manche Geistesblitz nennen. Sie fing an zu nähen - eigentlich ganz unspektakulär. Nein! Nichts zum Anziehen! Sie hatte die aberwitzige Idee, große, intakte Stoffe zu zerschneiden und diese dann wieder zusammen zu nähen.
Wider Erwarten funktionierte es überraschend gut und es entstanden mehrere Kissen, Taschen, Täschchen und sogar Decken. Durchaus auch komplizierte Dinge.

So weit, so gut. Eines Tages tauchte aus dem Nichts die Idee auf, Herzen aus kleinen Schnipseln zu einem Herzerlquilt zu verarbeiten.
Die Idee war geboren und wurde sofort umgesetzt. Hab ich schon erzählt, dass die Dame nicht unbedingt als geduldig bezeichnet werden kann? Gedacht - getan, jedenfalls war das Top in Windeseile fertig.

Da erschien eine Fee und ließ beiläufig den Satz fallen: "du hast den Hintergrundstoff doch hoffentlich vorher gewaschen, der läuft nämlich stark ein."
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was so eine kleine Bemerkung für einen Schrecken verursachen kann. Natürlich hatte sie nicht! Was also tun? Den Einwand ignorieren und risikoreich weitermachen? Oje! Erstmal liegen lassen und in Ruhe nachdenken. Von wegen Ruhe in so einem Fall wenn quasi das Sandwich schon auf der Lauer liegt - ach was sag ich: im Kopf war es schon fertig!
Also, ihr könnt es euch sicher denken, zwei Tage später wurde das Top schweren Herzens wieder aufgelöst, der Hintergrundstoff von den Herzen getrennt. Da die Herzerl selber auch Quadrate aus dem verdächtigen Stoff enthielten wurde eins davon probegewaschen; das war ok, die wenigen Teilchen durften bleiben. (Denn die auch noch auftrennen zu müssen wäre der worst case gewesen.)

Damit war aber auch die Luft, sprich Energie, wie weggeblasen. Und so kam es wie es kommen musste, der so furios gestartete Herzerlquilt verschwand in der Versenkung. Wochen, sogar Monate vergingen. Die Herzerl ließen nichts unversucht, sich in Erinnerung zu bringen. Ganz unverschämt schoben sie sich in den Vordergrund der unfertigen Objekte und sogar in die to-do-Liste des Blogs mogelten sie sich! Doch die Dame blieb hart und wollte nichts mehr davon wissen, sie leugnete sogar sich selbst gegenüber, dass es sie jemals gegeben hatte.

Bis eines Tages, fast ein Jahr nach dem hoffnungsvollen Beginn, der Zufall half (oder die gute Fee im Hintergrund des Hirnkasterls ein Machtwort sprach). Der besagte Sonntag stand voll im Zeichen des Nähens. Für das geplante Nähwerk fehlte ganz überraschend der allerwichtigste und optimalste Stoff. Sehr ärgerlich! Was tun? Die vorhandene Energie nutzlos verpuffen lassen? DER HERZERLQUILT! schoss es der Dame durch den Kopf. Der Hintergrundstoff wartete ja gewaschen auf den Einsatz. Jetzt oder nie!

Und siehe da, es lief wie am Schnürchen. Und plötzlich war sogar noch eine neue Idee da, nämlich in die Shashings noch Dreiecke einzuarbeiten - es waren ja noch genug übrig geblieben. Wie schön. Und nicht genug damit, wo es vor einem Jahr noch Probleme gab, waren diese wie weggewischt.

Der Herzerlquilt hätte über das ganze Gesicht gestrahlt - wenn er ein's gehabt hätte. Und so blieb mir nichts anderes übrig als selbst zu strahlen und mich zu freuen.


Und die Moral von der Geschicht: Dränge nicht, bleib locker und lass die Zeit arbeiten. Dann lösen sich Probleme meist von allein.


Hier ist es: das fertige Top.


In null-komma-nichts. Wie meistens ein bißchen ungewöhnlich. Die "unpassenden leeren Flächen" ? Zum Teil sogar in etwas hellerer Farbe! Was soll das denn ?  Naja, manchmal muss man aus der Not eine Tugend machen, ihr wisst ja nichts ist ungewollt! Und ihr werdet sehen, das ändert sich alles mit dem Quilten.
Und wie immer: Quiltmuster zwar im Kopf - aber !! die Umsetzung !! (ich glaub, ich muss nochmal einen Quiltkurs buchen).

Bis demnächst, ich hoffe ihr hattet ein wenig Spaß an der Geschichte

eure eSTe                                   Teil 2                      Teil 3 - Happy End



Sonntag, 10. Mai 2015

Gruß aus vergangener Zeit

Hallo ihr Lieben,

zur Zeit (eigentlich immer) bin ich am aussortieren, ausmisten. In den Jahren sammelt sich so viel unnützes Zeug an. Doch gestern fand ich am Speicher wunderbare Spuren aus meiner Schulzeit.

Fensterkästchenstich

Ist das nicht schön? Ich wußte gar nicht mehr, dass ich einen so tollen Handarbeitsunterricht hatte (damals empfand ich das wahrscheinlich gar nicht so). Und auch noch mit Korrekturzeichen meiner Lehrerin.

Waffelstich und Versetzter Wickelstich
Und scheinbar hat mir der Fensterkästchenstich am meisten zugesagt, denn diesen hab ich in einem Deckchen verarbeitet, das heut noch erhalten und in Gebrauch ist. Die Grundlagen waren mir nicht mehr bewußt.

hat sich doch gut gehalten über die Jahre
Das war vor langer, langer Zeit in den 60er Jahren, ich kann mir nicht vorstellen, dass so was heut noch gelehrt wird. Jedenfalls könnt ihr euch nun in etwa mein Alter ausrechnen. Keine Sorge ich bin immer noch jung, neugierig und kreativ geblieben (sagen alle in dem Alter - wichtig ist, dass man es selber glaubt).

Ganz liebe Grüße und einen schönen Sonntag
eure este