habt ihr's schon gesehen? Marion hat uns heute in ihr Lieblingszimmer mitgenommen und uns animiert auch unseres zu zeigen.
Also, bis vor etwa 1 1/2 Jahren hatte ich keinen eigenen Platz für mein liebstes Hobby. Das ganze Equipment lagerte in einem Kammerl und musste bei jeder Nähaktion hin- und hergeräumt werden. Da ich es nicht anders gewohnt war und auch noch in der extremen Motivationsphase des Nähens war, hat mir das nix ausgemacht. Allerdings rentiert sich so eine Räumerei nur, wenn man dann einige Stunden dafür übrig hat und deshalb bin ich sehr froh, dass sich diese Situation vor gut einem Jahr geändert hat.
Lasst euch führen: Über die Treppe gelangen wir auf die Galerie unter dem Dach in den Mansardenbereich.
Mein größter Wunsch ist, dass dieser Zuschneidetisch immer frei ist - das gelingt nur sehr selten (hab ich direkt für das Foto erledigt). In den Nischen steht mein Reste-Abfallbehälter und sonstiger Kram.
Unter dem Tisch seht ihr einen Wäschekorb, in dem sich Jeansreste, Vliese, und umfangreichere Stoffvorräte befinden (also die unhandlichen großen Teile) sowie ein Zeitungsständer, in dem meine Anleitungs-/Ideensammlungen und meine Projektmappen sind.
Links neben dem Tisch ein total praktischer Rolltisch von IKEA * als Ablagefläche für Rollschneider, Scheren, Lineale und sonstige Kleinteile. Weitere große Stoffmengen lagern im darunter integrierten Korb.
Unter dem Dachfenster praktische Regale mit Schubkästen, in denen meine Stoffe nach Farben sortiert sind. Obenauf ist Platz für Bücher/Hefte und weitere Behältnisse sowie die Holzschubladen, in denen sich meine Garne verstecken. Zudem steht hier ein alter Drucker, der nur noch zum Kopieren für meine PP-Vorlagen genutzt wird.
Gegenüber vom Schneidetisch noch ein Regal für Stoffe. Einzelne Schubladen sind nur ganz allein für laufende Projekte reserviert und beschriftet.Obenauf wieder Bücher/Hefte und jede Menge Behälter um wichtige Dinge zu sortieren.
Die NähMa hat einen bevorzugten Platz direkt vor diesem ganzen Konglomerat und wird von rechts über eine Wandlampe und direkt von vorn mit einer Arbeitslampe ausgeleuchtet, tagsüber natürlich auch durch das Dachfenster. Links daneben ein Tisch mit einem kleinen Bügelbrett. Da seht ihr auch mein großartiges Lift-off-Bügeleisen*, sehr praktisch, hab ich hier schon mal beschrieben.
Auf den Geländern hängen all meine aktuellen Projekte (meist der Kategorie "Unvollendet" zugehörig) und warten geduldig auf die Fertigstellung. Dort stehen auch sehr stabile, zurecht gesägte Papprollen, die ich schon lang mal anmalen oder mit Stoff bespannen will. Sie sind super zur Aufbewahrung geeignet (ein Abfallprodukt in Maler- und Lackiererfirmen, Abdeckpapier ist normalerweise drumrumgewickelt).
So das war's. Klein - aber mein und fein - bin ich sehr zufrieden, dass ich jederzeit meine Arbeit unterbrechen kann und alles genauso wiederfinde wenn ich mich zum Weitermachen entschließe.
Ich wünsch euch eine produktive Zeit bis demnächst liebe Grüße
eure eSTe
verlinkt zu Marion / Kunzfrau