Spruch


Hinweis:
Dieser Blog ist privat und wird in keinster Weise kommerziell genutzt. Hinweise/Links auf Shops, Stoffe, Muster, Anleitungen, Bücher etc. dienen der Information, womit ich mich beschäftige. Sie stellen somit in kommerziellem Sinne keine Werbung dar. Alle Materalien, die ich zur Herstellung meiner Projekte nutze, wurden und werden auch künftig von mir selbst bezahlt.

Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe
Posts mit dem Label Taschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Taschen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 20. Januar 2023

Erste Ufo-Arbeiten 2023

Hallo ihr Lieben,

ganz lieben Dank für eure Besuche, netten Kommentare und für einige e-mails. Ein toller Einstieg nach meiner Blogpause!

Das Jahr beginnt gut, gern erzähle ich euch, dass viele kleine 'Rumliegerlis' bei Aufräumaktionen wieder entdeckt werden und - was für ein Glück - ich in einer tatkräftigen Phase bin.

Zunächst ging es zwei Taschen an den Kragen, die Schultertasche hab ich schon im Okober begonnen, es lief flott bis zu dem Zeitpunkt als nur noch der obere Taschenrand umnäht werden sollte. Dann ging nix mehr, weil ich das Teil so nicht unter die Nähmaschine brachte. Bis mir erst jetzt endlich einfiel (tztz), dass es auch noch Handnähen gibt - gedacht, getan und ratzfatz war es erledigt.





Die Stoffteile sind Musterstoffe aus einem Möbelgeschäft, die ich im Nähurlaub von Gisela geschenkt bekam. Es sind immer noch welche vorhanden.

Ich bin ja gar nicht so der Taschenfan, am liebsten bin ich ohne unterwegs oder höchstens mit Gürteltasche. Aber wie so oft entscheidet der Faktor "Herausforderung".

 

Nur ganz wenig Teile brauchte ich für den Einkaufsbeutel, den ich locker nach meiner Vorstellung, so ganz ohne Anleitung genäht habe. Im Innenfutter wollte ich keinen RV, so ein kleines Täschchen, außen angenäht, erschien mir einfacher. Einkaufsbeutel sind auch mir nützlich.

(Der Beutel ist übrigens viel leichter als es scheint).

Ganz sicher ist euch folgendes nicht fremd: eine besondere Technik fordert heraus, zwar schon mal gemacht, aber die Übung fehlt. Sowas macht mir Spaß! Aus solchen Situationen entstehen dann Dinge, die keine eigentliche Bestimmung haben und in Schubladen verschwinden. So ging es mir mit diesen Kreis-Gucklöchern aus  leichten Jeansstoff, die mit netten Katzenköpfen hinterlegt wurden. Diese drei schmalen Teilchen wollten nun endlich eine Verwendung. Tja und so entstanden diese Kindereinkaufsbeutel mit Innenfutter. Für die Rückseite fand sich noch der passende Stoff. Das Futter ist neutral, so wie die angesetzten Streifen. Ist also was für begeisterte Katzenfans.

 
Ein niegelnagelneues Projekt für einen modernen Quilt ging an den Start (ca. 150x150 cm); heute nur ein kleiner Appetizer (so viel sei gesagt: er bietet jede Menge Quiltfläche).
Das Top ist schnell genäht, ein weiteres hab ich noch auf Warteliste. Mit ein bißchen Disziplin ... naja, ihr wißt schon 😊

Vor etwa zwei Wochen hat mich morgens ein fantastischer Sonnenaufgang überrascht, das Foto möcht ich euch sehr gern noch zeigen; damit verabschiede ich mich für heute






ganz liebe Grüße

eure eSTe

Gerne verlinke ich zu Annettes Ufo-Linkparty
sowie zur Linkparty bei Valomea

Sonntag, 30. Oktober 2022

BQ #28 - Nähferien 2022

Hallo ihr Lieben,

herrlich waren die Tage in unserem Nähurlaub. Sechs fantasiereiche, kreative Mädels ließen sich verwöhnen und hatten nix anderes zu tun als zu nähen und zu erzählen. Es war wieder eine Bereicherung - jede Menge Tipps kursierten - jede war mit tollen Arbeiten zugange. Und zudem hatten wir diesmal ein liebes Hündchen dabei.

 
Am ersten Tag hab ich viele Lesezeichen fertiggestellt, es fehlte jeweils nur die Schlussnaht nach dem Wenden (Fotos gibt es davon nicht mehr, die hab ich ja neulich schon einige gezeigt). Das war ein lockerer Einstieg, einige davon habe ich an besonders Interessierte verschenkt. Gern verschick ich noch welche, schreibt einfach kurz im Kommentar, wenn ihr daran Freude hättet.

Ebenfalls an diesem Tag sind mehrere Einkaufsbeutel und eine Tasche entstanden (ein paar sind schon verschenkt), ich liebe diese Beutel, der Henkel geht über die ganze Breite und scheint kurz zu sein, reicht aber, um sie über der Schulter zu tragen, es passt auch einiges rein.
 

Ein Beutel ist mit einem Fisch (FFP) verziert, die Vorlage ist von Dorthe (6K12B) und wollte schon lang von mir vernäht werden.
 

Wenig erfolgreich war ich mit meinem Quiltprojekt (der Dino-Quilt), ich musste erfolglos abbrechen - davon mehr im nächsten Post.
 
Ein Pattern von Elizabeth Hartman war in meinem Gepäck: die Pinguine, darauf freute ich mich und in einem Tag war das Top fertig, auch das Sandwich wurde gebastelt. Im Nahtschatten zu quilten, funktionierte ganz gut.

Und so darf ich euch endlich mal wieder einen fertigen Quilt zeigen, es ist mein 28. Baby-/Kinderquilt (alle könnt ihr auf einer meiner Seiten finden). Und endlich mal wieder etwas in einem Schub geschafft. Er ist etwa 85x120 cm groß.


 
Leider sind die Fotos nicht so toll geworden, wenn ich es demnächst ins Eisstadion schaffe, mach ich dort welche und tausche sie aus.
 
 
 
Ganz vielen Dank für eure Kommentare und die Reaktionen zu dem Lesezeichen-Versand, ich hab mich sehr gefreut darüber. 1-2-3-Nadelei (Ute) hat mir postwendend ein Nadelheft geschickt, ich sage euch, es ist das tollste, das ich je gesehen habe und ein wunderschönes Geschenk.
 
Nun, der Oktober ist fast vorbei und ich hab doch tatsächlich einen zweiten Post geschafft. Beim nächsten Mal erzähl ich euch von meinem FreeMotion-Quilt"abenteuer". Morgen ist bei uns wieder die traditionelle Leonhardifahrt, wir haben bestimmt wie heute herrliches Wetter, es wird Spaß machen.
Heute ist es schon richtig spät geworden - macht nix, morgen haben wir ja wieder eine "geschenkte" Stunde, mal sehen wann ich mir die gönne und vor allem wofür.
 
Bis demnächst wünsche ich euch eine gute Zeit
Liebe Grüße
 
eure eSTe
 

Dienstag, 23. März 2021

Fadennester ... und weitere Kleinigkeiten

Hallo ihr Lieben,

... ja diese Kleinigkeiten und ausserplanmäßigen Ideen, die einem so über den Weg laufen und den Eindruck erwecken, sie wären in nullkommanix genäht.

Genau die, die unsereinen von den "großen Aufgaben", den liegengebliebenen Tops, ablenken und verhindern, dass der eine oder andere Quilt endlich fertig wird.

Anfangen möchte ich mit den Fadennestern - nicht so, wie es zunächst den Anschein hat und wir sie gar nicht mögen. Es geht um Fadenreste, die ich (warum auch immer) über einen längeren Zeitraum sammelte.

Meine Fantasie sprang plötzlich von diesen zu Osternestern über und ich startete den Versuch,  kleine "Faden-Osternesterl" zu basteln: schon früher hatte ich Spitzendeckchen mithilfe einer Zuckerlösung zu Schälchen verarbeitet (längst wieder ausgewaschen).

Im ersten Versuch legte ich das Fadenchaos zwischen zwei Lagen wasserlösliches Vlies, das ich anschließend kreuz und quer vernähte. Nach dem Auswaschen drapierte ich die entstandene  Fadenmatte  auf ein Glasschälchen.

Im zweiten Versuch tränkte ich die Fäden ohne jegliche vorherige Fixierung mit der Zuckerlösung (300 ml Wasser, 150 g Zucker) und legte die nun  umfangreichere Masse ebenfalls um ein Glasschüsselchen. Das war viel "pappiger/klebriger" und brauchte natürlich längere Trocknungszeit.

Es zeigte sich folgendes Ergebnis
 


von der Rückseite aus gesehen

Ihr könnte bestimmt die zwei Vorgehensweisen an der Struktur erkennen.

 

befüllt ...

 

 

 

 

 

Hilfreich könnte es sein, wenn die formgebende Schale vor dem Auflegen eingeölt wird, damit sich das Ergebnis leichter lösen lässt. Ich weiß nicht mehr, ob ich das früher auch so gemacht hatte. Ich werde dieser Tage auch noch versuchen, den gleichen Effekt mit Stärke zu erreichen.

Dann waren da z.B. noch Täschchen, die mich sehr anlachten. Vor viel zu langer Zeit hatte ich die Stoffpackung mit Anleitung (von Hohenbrunner Quilterin) bei Quilt et Textilkunst gekauft (Werbung ohne Vorteilsnahme). Super gut zu nähen, als Futter lag ein Wachstuch in der Packung. Dass es mir gelang, dies erfolgreich zu verarbeiten, war auch eine gute Erfahrung.
 

 

 

Bei einem weiteren kleinen Täschchen hab  ich einige der Hexies verwendet, die ich im Rahmen von Nansuschs Wichtelaktion erhielt. Davon zeige ich erstmal nur die Rückseite, die Vorderansicht gibt's erst am Zeigetag. Zudem hab ich vor, bis dahin noch weitere Teilchen zu vernähen.


Es entstanden Einkaufbeutel, nur weil ich bei "Bärbel bloggt" welche mit Guckloch gesehen hatte, die mich augenblicklich motivierten. Fünf hab ich genäht, drei davon sind schon verschenkt. Für einige nutzte ich bereits vorhandene einfache Stoffbeutel: das obere Trägerteil wurde abgeschnitten, der Gucklockstreifen eingesetzt und das ganze wieder dann wieder an das Trägerteil angenäht.

 






Da waren z. B. etliche (Batik-)Reste, die ich zu weiteren Untersetzern verarbeitete (glaubt nicht, dass sich der Schwund  nennenswert bemerkbar macht). Insgesamt hab ich mehr als 30 genäht.



Zu guter letzt zeige ich noch halbfertige Topflappen. Mehrere Vliesstücke wurden mit Restestreifen in der Quilt-as-you-go-Technik benäht, Nun fehlen nur noch die Rückseiten bis sie ihrer Bestimmung zugeführt werden können.


So, jetzt hab ich mich hoffentlich mal ausgetobt und kann meine Aufmerksamkeit wieder anderen Dingen schenken.

Vier Tops (bzw. schon Sandwiches) sind es, die warten, dass endlich Hand an sie gelegt wird. Eigentlich gar nicht so viele - deshalb werde ich flugs damit beginnen um zum Ufo-Abbau-Zeigetag was ordentliches zeigen zu können.

Bis dann liebe Grüße - hoffentlich besinnt sich der Winter bald darauf, dass eigentlich schon Frühling ist und zieht sich zurück


eure eSTe

 

 verlinkt zu Ines' Linkparty patchen & quilten


Donnerstag, 28. Januar 2021

Ufo - 1/2021

Hallo ihr Lieben,

tja der erste Zeigetag - und die Befürchtung, nix zeigen zu können. Ich war im ersten Monat des Jahres vorwiegend im Ufo-Vermeidungskampf ;-)), d. h. mit Dingen beschäftigt, denen ich ein Ufo-Dasein ersparen will. Ist ja auch wichtig!

Je näher der letzte Donnerstag im Januar kam, umso nervöser wurde ich. Was aus meiner Liste, ist denn schnell zu bewerkstelligen? war die Frage aller Fragen. Die Topflappen oder die Filztasche?

Die Wahl fiel auf
die Filztasche.
Die Ausgangslage hatte ich schon vor einigen Jahren geschaffen:
 
 
Das Teil ist sozusagen aus dem fast nix entstanden (nur aus gefärbter Schafwolle), wurde komplett nassgefilzt, leider könnt ihr hier die schöne Struktur nicht sehen. Die Verzierungen wurden später aufgenadelt. Es handelt sich hier sozusagen um eine Rohfassung auf einen Streich.
Der Plan war, das Werk zu dritteln und so in Vorderseite (linkes Drittel), Rückseite (mittleres Drittel) und die Taschenklappe (rechts Drittel) einzuteilen.
 
So weit so gut, doch dann wusste ich nicht mehr weiter. Der "bucklige" (unregelmäßige) Rand war ja gewollt. Wie sollte ich das Ding denn seitlich zusammennähen und diesen trotzdem erhalten? Die Zeit war noch nicht reif dafür, es wurde zum Ufo.

Dummerweise hatte ich auch neuerdings noch keinen blassen Schimmer wie ich nun vorgehen sollte, also habe ich wieder alles abseits geschoben, aber immer in Blickweite gelassen und nun intensiv mein Unterbewusstsein aufgefordert, an einer Lösung zu arbeiten. Wisst ihr was ich damit meine?

Jedenfalls hat es, wie so oft, funktioniert. Ganz vage entstand eine Idee, die ich nur noch Schritt für Schritt aus- bzw. aufbauen musste.

Klar war, die Seiten kann ich nicht zusammen nähen ohne die Struktur der ganzen Tasche zu "glätten". Also mussten Seitenteile her - eine Innentasche bzw. ein Futter musste das Gerüst bilden. Folglich waren ein Rechteck, zwei Dreieckteile für die Seiten (damit die Tasche sich ein stückweit öffnen lässt) und eine Trägerlösung nötig. Die erste Aufgabe war, abmessen und Schnitt erstellen.

Mit Papier erprobte ich die Machbarkeit/Passgenauigkeit - schien möglich. Dann der Stoffzuschnitt (zunächst aus einem Stoffrest, den ich bei Mißlingen nicht vermissen würde bei dem es dann letztlich aber geblieben ist - hätte ich das geahnt, wär es ein anderer Stoff geworden).


Das Futter in Länge und Breite des Filztops hab ich mit H 630 unterfüttert, dann die Dreiecksseitenteile re auf re angenäht, den oberen Rand eingeklappt und abgesteppt.

So - Futter bzw. die Innentasche ist fertig (auf dem Foto noch nicht versäubert).

Nun zur Gurtlösung: statt starrem Gurtband entschied ich mich für ein ziemlich festes (also wenig dehnbares) Gummiband, das ich zufällig im Bestand hatte (erstaunlich, was man alles hat). Quer an der oberen Rückseite, unterlegt mit dem Trägerband war es schnell angenäht.

Letztlich noch das Annähen der Futtertasche per Hand. Auf die Klappe zwei Verzierungen aus Schildpatt, die mal Teile eines Armbandes waren.

Es gibt keinen Verschluss, die Klappe wird nur umgelegt. Da ich üblicherweise keine Taschenträgerin bin und deshalb auch extrem wenig bei mir habe, bleibt das wenige auch so gut verstaut und muss nicht noch verschlussmäßig gesichert sein.

So, jetzt endlich Fotos der fertigen Tasche ...


 


... die somit mein erstes beendetes Ufo-Teil dieses Jahres darstellt. Erst die Ufo-Abbau-Aktion brachten mich mit etwas Zeitdruck zu diesem Ergebnis. Also, alles gut!

Mal sehen wie der Februar so verläuft und ob ich dann ein etwas aufwendigeres Projekt zeigen kann, notfalls stehen für ein schnelles Ergebnis ja noch Topflappen oder das Stricktuch zur Verfügung ;-))

 
 
 
 
 
Also bis demnächst
liebe Grüße bleibt's gesund

eure eSTe

ich verlinke jeweils zur Ufo-Linkparty bei Valomea und bei Annette