Spruch


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Dieser Blog ist privat und wird in keinster Weise kommerziell genutzt. Hinweise/Links auf Shops, Stoffe, Muster, Anleitungen, Bücher etc. dienen der Information, womit ich mich beschäftige. Sie stellen somit in kommerziellem Sinne keine Werbung dar. Alle Materalien, die ich zur Herstellung meiner Projekte nutze, wurden und werden auch künftig von mir selbst bezahlt.

Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe
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Donnerstag, 29. Februar 2024

Klar Schiff im Nähzimmer 2

Hallo ihr Lieben,

nun ist die Räumerei abgeschlossen und so kann ich euch jetzt auch den Nähteil meines Wohlfühlraumes zeigen. Hat sich ganz schön hingezogen, war aber auch eine "Rundum-Aktion".

Sehr turbulent war's. Ich hab's ja nicht zugegeben, aber öfter geäußerte Bedenken "wo willst du denn das alles unterbringen?" haben mich fast verunsichert. Aber nur fast, denn: wenn begonnen, dann bitte keine Halbheiten, es wird so gut wie möglich beendet - bleibt ja ehrlich gesagt, auch nix anderes übrig. Was dabei allerdings auf der Strecke geblieben ist, ist das Nähen.

Doch nun: Alles hat seinen Platz, einige (irgendwann-irgendwo gefundenen) Möbelteilchen wurden ausgesondert, andere umgestellt und neues fand Platz. Meine Stoffe hab ich gesichtet und neu sortiert, echt schlimm bei der ganzen Aktion war auf jeden Fall, für die unzähligen Kleinteile auf hoffentlich längere Zeit einen praktischen Platz zu finden.

zunächst mal der Blick auf die NähMa, rechts davon ist die Treppe, links geht's Richtung Mansarde

           dort gibt's Stoffschubladen sowie Stellflächen für allerlei Kleinzeug
Für Garnrollen, die in unterschiedlichsten Behältnissen (sogar unsortiert in Körbchen) an verschiedenen Orten lagerten, fanden sich Kästen, auch Oesen mit Werkzeug, KamSnaps, Borten, Bänder und sonstiger wichtiger Kleinkram sind nun übersichtlich (beschriftet) geordnet.

Griffbereit ist dort auch mein Strickzeug, so nebenbei produziere ich gerne Spülis,
die dann vorübergehend im Utensilo lagern.




Den Zuschneidetisch habt ihr sicher schon erspäht. Direkt links sind die Lineale und sonstiges Zuschneidewerkzeug etc pp greifbar. Auch meine Lieblingssteine zum Beschweren liegen bereit. Auf dem Stoffregal in einem Flechtkorb sind all meine Projektmappen, gefüllt mit Ufos.



Wie schon mal erwähnt hat meine Hängeregistratur super Platz unter dem Zuschneidetisch und darunter wiederum steht noch eine große Schachtel mit Kinderstoffen.
Diese Anschaffung der HR im Juni 23 (siehe hier) war eine sehr gute Entscheidung und hat sich voll bewährt. Übersichtlichkeit und Platzersparnis begeistern mich nach wie vor. Es gibt keine unübersichtlichen Ordner mehr.

Beim Stoffsortieren habe ich rigoros kleine Teile in diesem Korb gesammelt (noch kleinere wurden direkt entsorgt). Ziel ist es, so nach und nach alle in 2 bzw. 2,5 inch Squares zu verwandeln.


Ach ja, das Bügeleisen (mit Lift-off-Funktion, die ich sehr schätze) fehlt noch: es steht auf einem Rollregal, die Tischfläche läßt sich beidseitig aufklappen. Auch die Stehleuchte hat einen weiteren Nutzen, daran hängen fertig genähte Taschen sowie Stickrahmen in verschiedenen Größen.

All meine schon fertigen Tops/Sandwiches hängen nach wie vor über'm Geländer der Galerie, da hab ich sie immer schön im Blick und sie geraten nicht in Vergessenheit. Weitere, noch nicht so weit fortgeschrittene Projekte befinden sich in Projektmappen.


Tja, so in etwa bin ich jetzt durch, bin gespannt wie lang es dauert, einzelnes auf Anhieb wiederzufinden ;-D.

Um das zu üben, werde ich nun ohne Übergang in den Nähmodus verfallen. Es gilt, so schnell wie möglich die Motivation des Jahresanfangs mit Blick auf meine Wunschliste wiederzufinden.

Wobei inzwischen feststeht, dass ich die Arbeit an einem Projekt einstelle:

der Dear Jane passt nicht mehr zu mir. Das alles ist mir zu langwierig, ich habe tatsächlich den Ehrgeiz daran verloren. Schon zu Anfang hatte ich Bedenken, doch ein guter Start hat mich dann beflügelt. Für die bereits genähten, ich glaube 26 Blöcke, werde ich mir etwas einfallen lassen. Die Stoffkiste dafür konnte ich also auflösen und war danach direkt erleichtert.

Einen Stapel alter Patchworkhefte habe ich im hiesigen Nähkreis verschenkt, nicht ohne sie vorher nochmal durchzublättern - da bin ich jetzt richtig stolz, dass die Vernunft siegte, ich hab mich von allen getrennt 😄

Mein allergrößter Wunsch ist es nun, den freien Platz auf dem Zuschneidetisch zu halten. Ich erinnere mich gut an Valomeas Methode zum Thema Ordnung. Sie sprach damals (2019) von der "magischen Küchenspüle" und dass die Disziplin dort dann automatisch auf anderes überschwappt. Ich hatte damit wirklich Erfolg.

Und daher wird mein neues Motto "magischer Zuschneidetisch" lauten, ich hoffe es hilft auch im Nähzimmer.

Wie schon bei einigen von euch gelesen, ruft der Garten. So ist es auch hier: neulich hab ich begonnen, die Beete von altem Laub bzw. Blütenständen des Herbstes zu befreien. Jetzt stehen Christrosen, Winterlinge und Schneeglöckchen in voller Blüte. Alles weitere hat noch Zeit, es ist nämlich wieder lausig kalt geworden.

In der Seitenleiste rechts neben dem Text gibt es jetzt ein Gadget "aktuell in Bearbeitung", die Flying Geese sind da schon lang zu sehen und es ist wirklich an der Zeit, dass dieses "akuell" nicht zur Posse wird. Ihr wisst also, was ich jetzt tue 😅.

Puuh, ist diesmal ganz schön lang geworden, der post, danke dass ihr so lange ausgehalten habt.

ich wünsch euch eine gute Zeit,
bis demnächst

eure eSTe

gerne verlinke ich zu "Klar Schiff im Nähzimmer", danke liebe Ingrid, dass du die Linkparty weiterführst.


Mittwoch, 31. Januar 2024

Interleave Ufo - Nähzimmer

Hallo ihr Lieben,

gerade hab ich wieder einiges gleichzeitig in Arbeit. Aber hauptsächlich bin ich dabei, mein Nähzimmer umzukrempeln, gerade jetzt, in dieser Phase, sieht es sehr chaotisch aus. Dazu später.

Erstmal eine Ufo-Erfolgsmeldung: wenigstens eine Kleinigkeit (was "schnelles") wollte ich trotz und inmitten des ganzen Durcheinanders nähen. Schließlich gibt es auch noch meine Wunschliste!

So schaffte ich es tatsächlich mich zur NähMa durchzukämpfen und das Interleave-Ufo fertigzustellen. Es entstand 2021 (siehe hier) nur aus reiner Neugier, als Herausforderung, d.h. es wurde nicht zielgerichtet genäht.

Um es jetzt "vom Tisch" zu haben entschied ich mich, einen Tischläufer draus zu machen, denn da hatte ich nur einen schwarzen Rand anzunähen. Allerdings war es doch nicht so einfach, denn dieses Muster neigt dazu, sich mehr oder weniger zu verziehen. Ich musste auf einer Seite noch ein paar Linien geringstmöglich abnähen um es einigermaßen in Form zu bringen. Es liegt auf der alten Phoenix im Treppenhaus und so genau wie ich (oder ihr als Fachleute) wird es wohl keiner anschauen.


 

Ja, ich weiß, es fehlen noch die Blümchen,
dafür konnte ich mir erstmal keine Zeit nehmen
(wenn ihr weiterlest, ist euch auch klar warum).
 Wichtiger war mir zunächst, wieder ein Teil
aus meiner Wunschliste geschafft zu haben
 ﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏﹏
 
Nun zum Nähzimmer (dazu gab es schon 2018 mal einen Post, falls es euch interssiert klickt hier): Wiederholt wurde es schon "optimiert" - mehrmals, so dass eigentlich gar kein Bedarf mehr bestehen sollte (lach). Und auch diesmal glaube ich fest daran, dass es ultimativ praktisch und gut sein wird und es deshalb künftig keinen Handlungsbedarf mehr geben wird 😂. Einher geht mit dieser Aktion das große Aussortieren. Ich werde auch aufpassen, dass es immer so ordentlich bleibt, wie es bald sein wird 😂.

Es befindet sich unter dem Dach und gliedert sich in den reinen Nähbereich und einen gemütlichen Entspannungs-/Lesebereich mit Stauraum.

Bei den großen Möbelteilen hatte ich tatkräftige Hilfe. Mit dem "kleinen" Chaos muss ich allein zurecht kommen.

Die große Eckcouch wurde geteilt und fand nun beidseits unter der Mansarde den passenden Platz (leider gibt es kein vorher-Foto, aber glaubt mir, es wirkt nun viel weniger massiv). So war die Giebelseite frei für einheitliche Regale mit viel Stauraum, viel bequemer erreichbar. Einige dieser Schübe sind übrigens noch leer.



 

Die Korbkiste wird noch mit einer Glasplatte abgedeckt (damit auch mal Kaffee oder ein Glas Sekt drauf stehen kann), in ihrem Inneren befinden sich (wie das äußere schon andeutet) alles mögliche, das als "Spitzen" bezeichnet werden kann. Soweit bin ich sehr zufrieden.

 

Das hatte ja nun noch nicht so viel mit "Näh"zimmer zu tun und doch war alles durch sich stapelnde Stoffe und verschiedenste Projekte vereinnahmt. Die andere Seite ist also weitaus schwieriger (nicht erschrecken): Hier türmt sich gerade alles, was noch auf Platzsuche ist. Es ist der Bereich mit dem konzentrierten Nähplatz und enormem Platzbedarf für unterschiedlichste Dinge, die ständig parat sein sollen. Keine Sorge: in meinem Kopf ist schon die Lösung vorhanden - aber gut Ding will Weile haben. Da muss ich jetzt durch.

Insgesamt wurden drei völlig unterschiedliche/provisorische Möbelteile ausgesondert; ihr könnt sie noch auf dem linken unteren Bild der Collage sehen - mittlerweile sind sie schon abtransportiert - was für eine Erleichterung!  Nur eine Chaos-Collage gibt es für euch und demnächst natürlich ein Nachher-Bild.

 
Jedenfalls wurde mittlerweile schon und wird noch eine Zeitlang jedes Fach geräumt, sortiert und sicher auch vieles aussortiert. Die unbequem erreichbaren Stoffregale im Mansardenbereich verschwanden, dort sind jetzt Dinge untergebracht, die selten gebraucht werden.
Die NähMa bleibt so, daneben gibt es Regale für Stoffe und Kleinzeug, gegenüber noch Stoffregale, der Schneidetisch (der jetzt über und über bedeckt ist) bleibt auch und darunter die Hängefächer mit unzähligen Anleitungen (Papierzeug) und wiederum unter diesem (ja, auch da ist noch Platz) die große Schachtel mit Kinderstoffen. Da muss/möchte ich unbedingt reduzieren. Ihr werdet sehen, es wird sich lichten und richten.

Jeder Tag bringt einen kleinen Fortschrift, ich freu mich drüber.
Schön, dass ihr bis hierher durchgehalten habt
ganz liebe Grüße schickt euch

eure eSTe

Ich verlinke gern zur Ufo-Linkparty von Valomea und Annette
Obwohl ja noch sehr viel im Argen liegt, trau ich mich mein Chaos in der Aktion "Wir machen klar Schiff"/Nähkäschtle, zu zeigen.

Montag, 23. Juli 2018

Mein Nähbereich

Hallo ihr Lieben,

habt ihr's schon gesehen? Marion hat uns heute in ihr Lieblingszimmer mitgenommen und uns animiert auch unseres zu zeigen.

Also, bis vor etwa 1 1/2 Jahren hatte ich keinen eigenen Platz für mein liebstes Hobby. Das ganze Equipment lagerte in einem Kammerl und musste bei jeder Nähaktion hin- und hergeräumt werden. Da ich es nicht anders gewohnt war und auch noch in der extremen Motivationsphase des Nähens war, hat mir das nix ausgemacht. Allerdings rentiert sich so eine Räumerei nur, wenn man dann einige Stunden dafür übrig hat und deshalb bin ich sehr froh, dass sich diese Situation vor gut einem Jahr geändert hat.

Lasst euch führen: Über die Treppe gelangen wir auf die Galerie unter dem Dach in den Mansardenbereich.


Die geringe Höhe macht es schon ein bißchen schwierig alles praktisch einzurichten, ich hab auch mittlerweile schon dreimal umgestellt. Was allerdings nicht ungewöhnlich bei mir ist, ich liebe es sehr, öfter mal was umzugestalten. Solche Aktionen sind durchaus positiv, denn sie sind unweigerlich mit einem Großreinemachen, Umsortieren und Ausmisten verbunden. Im Laufe der Zeit stellt sich nämlich unweigerlich Chaos ein. Direkt von der Treppe aus steht rechts der Zuschneidetisch mit der 90x60 Schneidematte und den Linealen, davor ein Tragetablett mit allem möglichen Krimskrams.





Mein größter Wunsch ist, dass dieser Zuschneidetisch immer frei ist - das gelingt nur sehr selten (hab ich direkt für das Foto erledigt). In den Nischen steht mein Reste-Abfallbehälter und sonstiger Kram.



Unter dem Tisch seht ihr einen Wäschekorb, in dem sich Jeansreste, Vliese, und umfangreichere Stoffvorräte befinden (also die unhandlichen großen Teile) sowie ein Zeitungsständer, in dem meine Anleitungs-/Ideensammlungen und meine Projektmappen sind.








Links neben dem Tisch ein total praktischer Rolltisch von IKEA * als Ablagefläche für Rollschneider, Scheren, Lineale und sonstige Kleinteile. Weitere große Stoffmengen lagern im darunter integrierten Korb.


Unter dem Dachfenster praktische Regale mit Schubkästen, in denen meine Stoffe nach Farben sortiert sind. Obenauf ist Platz für Bücher/Hefte und weitere Behältnisse sowie die Holzschubladen, in denen sich meine Garne verstecken. Zudem steht hier ein alter Drucker, der nur noch zum Kopieren für meine PP-Vorlagen genutzt wird.



Gegenüber vom Schneidetisch noch ein Regal für Stoffe. Einzelne Schubladen sind nur ganz allein für laufende Projekte reserviert und beschriftet.Obenauf wieder Bücher/Hefte und jede Menge Behälter um wichtige Dinge zu sortieren.


Die NähMa hat einen bevorzugten Platz direkt vor diesem ganzen Konglomerat und wird von rechts über eine Wandlampe und direkt von vorn mit einer Arbeitslampe ausgeleuchtet, tagsüber natürlich auch durch das Dachfenster. Links daneben ein Tisch mit einem kleinen Bügelbrett. Da seht ihr auch mein großartiges Lift-off-Bügeleisen*, sehr praktisch, hab ich hier schon mal beschrieben.


Auf den Geländern hängen all meine aktuellen Projekte (meist der Kategorie "Unvollendet" zugehörig) und warten geduldig auf die Fertigstellung. Dort stehen auch sehr stabile, zurecht gesägte Papprollen, die ich schon lang mal anmalen oder mit Stoff bespannen will. Sie sind super zur Aufbewahrung geeignet (ein Abfallprodukt in Maler- und Lackiererfirmen, Abdeckpapier ist normalerweise drumrumgewickelt).


So das war's. Klein - aber mein und fein - bin ich sehr zufrieden, dass ich jederzeit meine Arbeit unterbrechen kann und alles genauso wiederfinde wenn ich mich zum Weitermachen entschließe.

Ich wünsch euch eine produktive Zeit bis demnächst liebe Grüße

eure eSTe

verlinkt zu Marion / Kunzfrau