Spruch


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Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe

Mittwoch, 15. Januar 2020

Hawaiian - wer A sagt, muss auch B sagen


Hallo ihr Lieben,

im letzten Post erzählte ich, dass wir im Nähtreff über das Hawaiian-Quilten sprachen.
Ein paar Tage zuvor sah ich zufällig bei Country Quilts einen Sew Along ("Makai"-Blöcke) zu dem Thema, druckte mir (warum auch immer) das 1. Muster aus. Hat mich wohl an mein erstes und einziges Hawaiian-Projekt in 2016 erinnert. Ich wusste aber nicht mehr, wie ich das damals genäht hatte.
Angeregt von der Diskussion mit den Nähfreundinnen entschloss ich mich, nochmal einen Versuch zu starten.

Zunächst geht es darum, das Schablonenmuster auf den Stoff zu übertragen, dann die Kanten (irgendwie) umzufalten, um sie schließlich auf den Trägerstoff aufzunähen.
Das wesentliche dabei ist wohl, genau die Technik zu finden, die einem am meisten liegt. So viel zur Theorie.

Bei meiner ersten Arbeit war es leicht, denn das Muster (das ich selbst erstellt hatte) bestand nur aus einfachen Blatt mit weitläufigen Rändern, die leicht anzunähen waren.
Der jetzige Block ist relativ feingliedrig und hat obendrein auch noch sehr kleine Ausschnitte im Motiv.


Das Motiv zu übertragen und dann auszuschneiden waren einfache Arbeiten, das folgende Umnähen mit Heftfaden war schon schwierig. Die kleinen Einschnitte in den kleinen Blättern hab ich nicht geheftet - war viel zu fein. Die Lösungsfindung dafür hab ich auf später verschoben ;-D.




So schön vorbereitet und mit Stecknadeln fixiert, konnte ich es gut auf den Hintergrund nähen. Das Umnähen der ganz kleinen Ausschnitte war eine echte Fummelei mit viel Improvisation. Aber letztendlich war alles überall angenäht. Die Genauigkeit fiel wieder mal meiner Ungeduld zum Opfer, ich wollte einfach schnell fertig sein. Als Entschuldigung diente mir, dass mein Vorhaben ja nur ein Testblock sei. .


So weit, so gut. Jetzt kommt der zweite Teil meiner Überschrift: Da der Ufo-Abbau derzeit eine große Rolle spielt, ist es wichtig für mich, nicht neue zu produzieren
Wer A sagt, muss auch B sagen - also galt es, den Block irgendwie zu verwerten und meine Ufo-Kiste zu verschonen. Kurzerhand hab ich deshalb daraus ein Kissen genäht.


Fazit: Die Methode mit dem Umkleben, die ich 2016 angewandt habe (hier) ist mir sympathischer, das Heften hat mich schon leicht genervt. Diesen aufwändigen Schritt würde ich mir künftig sparen. Wie das Kleben mit diesen kleinen Ausschnitten funktionieren würde, müsste ich allerdings wieder ausprobieren. Aber noch nicht gleich ...


Im Grunde ist es ja eine Appli-Technik, die halt diesmal bei Hawaii-Motiven angewandt wird. Da könnt ihr sicher alle gute Tipps beisteuern. Wenn ich mich recht erinnere hat Nana mal eine Teststrecke dazu gepostet. Die verschiedenen Techniken haben ja auch alle einen zugeordneten Namen. Vielleicht habt ihr Zeit im Kommentar davon zu erzählen.
Ein Kurs dazu wäre nicht verkehrt, einige aus meinem Nähtreff besuchen im März einen und ich bin sehr gespannt was sie dann erzählen und zeigen.

Bis demnächst grüßt euch herzlich

 eure eSTe
die ganz herzlich dankt für eure
lieben Kommentare zu den letzten
beiden NYB-Blöcken :-))))

14 Kommentare:

  1. Ja, ich habe mal die unterschiedlichen Methoden getestet und sie sind hier zu finden: https://nanasnw.blogspot.com/search/label/Applikation naja, nicht direkt, aber unter diesem Link sind sie irgendwo.

    Ich liebe das Applizieren, alle Techniken haben Vor- und Nachteile, an Hawaiian-Quilts habe ich mich aber selbst noch nicht gemacht.

    Nana

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  2. Aus meiner Sicht ist der Testblock ein schönes Kissen geworden und werde Deine weiteren Berichte über diese Technik sicher verfolgen.
    LG Eva

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    1. Hi Eva, danke mir gefällt es auch. Kann durchaus sein, dass ich mit anderer Technik einen weiteren Block nähe.

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  3. Hallo eSTe,
    wenn du die kleinen Ausschnitte kleben willst musstest du die Nahtzugabe in kleinen Abständen bis kurz vor die Nählinie einschneiden damit sich die Nahtzugabe gut umklappen lässt. Bei diesen kleinen Ausschnitten hat man aber oft kaum ein paar Millimeter Nahtzugsbe. Da muss man sehr vorsichtig arbeiten. Das Kleben dauert und das Heften auch. Man muss eben sehen was einem mehr liegt. In einem Baltimorekurs haben wir auf den Stoff Frezzerpapier gebügelt und dann durch das Papier den Stoff auf geheftet. An der Kante des Papiers ließ sich dann de Stoff gut umklappen auch an den kleinen Ausschnitten. Auch dabei muss man die Nahtzugsbe einschneiden aber ich denke man kann das besser kontrollieren. Du könntest ja auch mischen. Erst klebst du die Außenlinie und nähst sie fest dann nur um die kleinen Ausschnitte heften und nähen.

    Liebe Grüße, Marita

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    1. Danke Marita, das mit Freezerpapier hab ich im Nähtreff auch gehört. Sieht so aus, als ob ich das ausprobieren müsste ;-D. Danke für die umfangreichen Tipps.

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  4. Moin este,
    Da kann ich leider nix zu beisteuern, aber ich finde die Technik superinteressant. Das Ergebnis ist toll geworden, aber diese fummelarbeit würde mich wohl echt nerven kosten :0)bin mal gespannt, was für Tipps hier landen....ganz lg aus Dänemark, Ulrike:0)

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    1. Danke, Ulrike, wie immer ist es spannend was neues auszuprobieren. Ich hoffe noch auf eine "einfache" Technik.

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  5. Liebe eSTe,
    ich kenne ja nur die Applikationstechnik mit "offenen" Kantn - also nichts mit Umfalten und so. Ich mach da ab und zu, aber meine Lieblingstechnik wird das einfach nicht. Ich bin gespannt, was Du da in den nächsten Wochen für Techniken entdeckst!
    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Die offenen Kanten hab ich bei den "schrägen Vögeln" angewandt. Jetzt wo ich dran denke, sollte ich unbedingt mal wieder welche nähen ;-D.

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  6. Liebe eSTe,
    oh, ein neues Projekt! Ich bin da leider kein Ratgeber, ich mag die Applikationstechnik, die für das Hawai-Appli vielleicht die günstigste ist, nicht. Ich glaube, da wird aufgeheftet und während des Nähens die NZG untergeschoben und gleich festgenäht.
    Aber nix genaues weiß ich nicht...
    LG
    Elke

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  7. Hallo Gertraud,
    die Hawaii-Muster locken mich auch schon die ganze Zeit, aber ich bleibe standhaft, habe ich doch genug anderes noch in Arbeit!
    Ich bin ein Fan von Needle Turn Applikation. Keine Klebefinger, kein aufwändiges Vorheften.
    Das Kissen gefällt mir und Respekt! Gleich fertig gemacht!
    LG Doris :o)

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  8. Mit Hawaiin-Applikationen kenne ich mich überhaupt nicht aus. Ich bewundere alle, die sich dieser feinen Arbeit hingeben. Dein Kissen ist klasse geworden.

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  9. Liebe eSTe, noch so ein schönes Kissen! Ich mag applizieren zwar sehr gerne, aber irgendwie hab ich da auch oft so meine Schwierigkeiten... Du schaffst das, da bin ich sicher und bald gibt es ein neues Kissen mit einer wundervollen Applikation ;o)
    Liebste Grüße an Dich Katrin

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