Spruch


Hinweis:
Dieser Blog ist privat und wird in keinster Weise kommerziell genutzt. Hinweise/Links auf Shops, Stoffe, Muster, Anleitungen, Bücher etc. dienen der Information, womit ich mich beschäftige. Sie stellen somit in kommerziellem Sinne keine Werbung dar. Alle Materalien, die ich zur Herstellung meiner Projekte nutze, wurden und werden auch künftig von mir selbst bezahlt.

Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe

Dienstag, 16. August 2022

Lesezeichen

Hallo ihr Lieben,

sehr viele von euch werden die Lesezeichen, von denen ich im letzten Post gesprochen habe, schon oft genäht haben. Es ist keine Zauberei, aber immer wieder schön, davon einige im Vorrat zu haben um sie gemeinsam mit einem Buch zu verschenken. Für einige, die in den Kommentaren danach gefragt hatten, nun die Anleitung.

Es war nun genau der richtige Zeitpunkt dafür. Meine Janome streikt und hat mittlerweile per Postauto eine Reise zum nähpark angetreten. Ich hoffe sehr, dass sie nur einen kleinen Aussetzer wegen einer kaputten Sicherung hat, verharzt ist etc - aber für etwa 4-6 Wochen fällt sie nun sicher aus

Im Einsatz ist nun meine alte Pfaff, an die ich mich neu gewöhnen muss. Sie ist natürlich etwas unkomfortabel und mit den einfach zu nähenden Lesezeichen können wir beide uns nun aneinander gewöhnen.

Also, hier das kleine Tutorial:

 
 
Du schneidest pro Lesezeichen drei gleich große Quadrate zu. Schon die Stoffauswahl aus der Restekiste macht Spaß.
Die Größe kann nach Wunsch variieren, in meinem Fall werden die Quadrate 10x10 cm  zugeschnitten.

 

 

 

Falte nun das Stoffquadrat, das letztlich den Einschub darstellen soll (in meinem Fall die Smileys) links auf links zu einem Dreieck, kurz anbügeln, lege die Teile wie folgt aufeinander:

 

 

Quadrat mit der schönen Seite nach oben auslegen - das kleine, li auf li gefaltete Dreieck in eine Ecke legen - alles mit dem zweiten Quadrat (schöne Seite nach innen) abdecken, mit Klammern oder Stecknadeln fixieren ...

... und die Seiten rundum abnähen: Achtung! Wendeöffnung lassen. Dann die Ecken zurückschneiden und wenden. (Lass dich nicht dadurch stören, dass die Fotos unterschiedliche Stoffe zeigen, der Vorgang an sich ist wichtig.)

Die Ecken gut ausformen (hab nicht sehr ordentlich gemacht), bügeln und die letzte Öffnung mit (möglichst) passender Garnfarbe zunähen (ein feines händisches, unsichtbares Zunähen erscheint mir für diesen Zweck etwas aufwändig, aber wem das am Herzen liegt, gern auch so).

Fertig.






 

Nett für Kinder sind auch die (Monster-)Lesezeichen mit Gesicht. Sie sind dahingehend (zeit-)aufwändiger, weil das Dreieck vorab mit Augen und evtl. Zähnen (z.B. aus Filz) benäht werden muss. Das dafür vorgesehene Quadrat müßt ihr etwas größer ausschneiden, da die zusätzlich anfallende Nahtzugabe etwas Stoff "frisst", der Zuschnitt bei mir war 11 cm.

 

Ich habe diesmal für die Zähne einen Zick-Zack-Stoff ausgewählt, oft habe ich aber eine Zähnchenkette aus weißem Filz geschnitten und ins Dreieck eingenäht.
Mit Filz genäht ist es halt nicht so gut waschbar.
Die Augen kann man mit mit ein paar Handstichen gut fixieren.


Ich hoffe ihr kommt mit meinen Erklärungen zurrecht,
ansonsten fragt einfach nach.
Wär schön wenn ihr eure Ergebnisse in euren Blogs sehen lasst.

 
Nun liebe Grüße und eine schöne Zeit, passt auf euch auf
und beste Wünsche für eine gute Gesundheit

eure eSTe

Gerne verlinke ich zu Ines' Linkparty patchen&quilten/Sommer 2022

sowie zu Andreas patchworkparty/3. Quartal 2022 sowie zur Patchworkparty bei Jenäht






Montag, 8. August 2022

Wie's halt so läuft

Hallo meine Lieben,

so genau weiß ich noch gar nicht was ich euch heut erzählen werde. Es steht lediglich fest, dass endlich mal wieder ein Post zustande kommen soll. Ich bin ja schon fast entwöhnt - aber nur fast 😉. Ich erzähl jetzt einfach mal drauflos.

Also, nähtechnische Neuigkeiten kann ich nicht bieten, ich hab zwar angefangen, den Dino-Quilt zu quilten, doch beim Anfang blieb es. Warum ich dann wieder verweigert habe, weiß ich gar nicht - das mag wohl an der großen Hitze gelegen haben.


 

 

 

 

Gestern, endlich,

es war verhältnismäßig kühl und plötzlich wollte ich unbedingt nähen. Rasch zur Tat: doch die Rechnung hab ich ohne meine Janny gemacht. Scheinbar ist sie tief beleidigt weil sie so lang ignoriert wurde und zeigte mir das auch: nach ein paar Stichen plötzlich ein Not-Stop und die Anzeige ...

 

 

... was lt. Störungsübersicht bedeutet: Problem im Steuerkreis. Nichts tat sich mehr, jeder Versuch blieb ergebnislos. Da lässt sich nix dran ändern. Tja, jetzt bin ich gefrustet. Ein Anruf im nähpark blieb heut leider ergebnislos - die Techniker hatten keine Zeit für ein Telefonat. Aber auf ein paar Tage hin oder her kommt's jetzt auch nicht an. Bin eh gespannt, ob sich da noch was machen lässt, ich meine: hängt wohl von den Reparaturkosten ab, was geschieht. Ich lass das jetzt auf mich zukommen.

Eine sehr alte Pfaff stand noch in einer schwer zugänglichen Ecke, die hab ich heute aufgebaut. Natürlich werde ich mit der nicht quilten oder sonst was großartiges nähen. Doch die Lesezeichen, die ich schon  zugeschnitten hab, die könnte ich locker damit fertignähen.

Mit so einem Exemplar hab ich neulich einer netten Dame eine Freude gemacht. Sie war mit mir im Wartezimmer und ich hatte im mitgebrachten Buch eben so ein Lesezeichen. Sie war sowas von begeistert, der Stoff war auch noch genau ihr Beuteschema. Nachdem ich kapierte, dass das keine "leeren" Komplimente waren, hab ich es ihr natürlich geschenkt. Sie möchte nun gern noch ein paar um sie jeweils mit einem Buch weiterzuschenken. Wenn's weiter nichts ist - die schaff ich mit meiner Pfaff.
 
 
Stricken war auch angesagt, seit Jahren lag eine Strickdecke, aus Sockenwolle begonnen, unfertig rum, ich war nicht sicher ob ich das Ding überhaupt noch wollte. Es ging ja nur um Wolle-Aufarbeitung. Die Quadrate werden fortlaufend angestrickt, da ist keine Naht dazwischen, das Muster gefällt mir schon. Na gut, da hab ich halt die letzte unfertige Reihe beendet und geb mich nun zufrieden. Weiterstricken wollte ich absolut nicht.

Was neues wurde auch begonnen: aus dem rot-grauen Wollgemisch wird ein langer, sehr kuschliger und warmer Schal - fast eine Stola. Enttäuscht war ich über die Wirkung - leider verschluckt das Mohair-Grau die Lebendigkeit der roten Wolle. Ich werde dem Ende zu, einen abgegrenzten Bereich nur in rot einstricken.
 
Langweilig war und ist mir nie. Mit dem Spargel begann für mich die Einmachzeit. Es folgten verschiedene Beeren-Marmalden und Frühapfelkompott


Nun zeig ich euch noch meine Wildtomate, sie braucht kein Dach über dem Kopf und auch kein Gießwasser, liegt einfach auf der Erde und trägt aromatische kleine Naschtomaten. Unter dem Grün sind noch viele versteckt.


So, jetzt ist doch allerhand zusammengekommen. Ich bin also wieder dabei und werde künftig eure tollen Beiträge auch fleißig kommentieren. Ganz lieben Dank für eure Aufmerksamkeit, bleibt oder werdet gesund und achtet auf euch

mit lieben Grüßen

eure eSTe

 

Donnerstag, 26. Mai 2022

dies und das und ein Ausflug

Werbung (touristisch) ohne Vorteilsnahme
Hallo ihr Lieben
 
jetzt war mir aber sehr danach mal wieder einen Beitrag zu schreiben. Ist schon viel zu lang her - liegt wohl daran, dass ich nähtechnisch weit zurückliege. Die Flaute nimmt kein Ende, zwar huschen einige Ideen durch meinen Kopf doch zum Umsetzen  fehlt einfach die Energie (auch die Ufos leiden darunter). Der Frühling bringt so viele andere, unterschiedliche Aktivitäten, alles bring ich nicht unter einen Hut.
 
Doch soviel sei noch gesagt: Ich begleite eure Posts natürlich trotzdem und freu mich sehr darüber, und obwohl diese sehr wohlgesonnene Kommentare verdient haben, fehlt mir auch dazu der Elan 😏😌. 
 
Genug davon. Heute erzähle ich von einem wunderschönen Tagesausflug, den ich sehr zur Nachahmung empfehle, falls jemand im Umkreis von München wohnt oder hierher einen Urlaub plant.
 
Dem Buchheim-Museum in Bernried (am Starnberger See) habe ich schon meinen zweiten Besuch abgestattet, gemeinsam mit ein paar Freundinnen haben wir einen  herrlichen Tag gestaltet.
 
Lothar Günther Buchheim war ein außergewöhnlich vielfältiger, an allem interessierter Zeitgenosse und ein fanatischer Sammler. Vorwiegend bekannt durch seinen (autobiografischen) Roman (auch verfilmt) "Das Boot", bereiste er die ganze Welt und fand überall Dinge, die es sich zu sammeln lohnte. Noch zu Lebzeiten sorgte er für die Entstehung des Buchheim-Museums, zu Recht auch 'Museum der Phantasie' genannt. Es würde den Rahmen sprengen mehr zu erzählen, wer interessiert ist und es evtl. sogar mal besuchen will, findet im Netz Möglichkeiten. Ich zeige nun einfach ein paar Fotos:


Auch die Aussenanlagen sind ganz locker künstlerisch belebt. Das Museum selbst ist in Form eines Schiffes gestaltet, der in den See ragende Steg bietet einen atemberaubenden Blick.




Neben einer ständigen Ausstellung ist jeweils eine wechselnde zu Gast. 
Alles ist sehenswert, teilweise skurill, auf jeden Fall staunenswert fantasiereich. Natürlich galt auch den zahlreich vorhandenen Gemälden Buchheims (Sammel-)Leidenschaft.
Sehr interessant ist auch der ausführlich dargestellte
Lebenslauf des aussergewöhnlichen Menschen.



 
 
Etwa 3000 seiner gesammelten Glas-Briefbeschwerer sind hier ausgestellt.
 
  
 
Auch Buchheims Frau ist ein Teil gewidmet. Viele aufwändige Bilder, gestaltet aus gepressten Blättern werden gezeigt. Wenn sie im Flow war, war der Zimmerboden komplett mit dicken Telefonbüchern (die sie zum Pressen benutzte) sowie tausenden gepressten Blättern bedeckt. Kommt mir irgendwie bekannt vor ...
 

Die Vielfältigkeit kann ich hier gar nicht zeigen, ich müsste euch mit Fotos 'überschwemmen', dies soll als Anreiz für einen schönen Tagesausflug genügen. Ihr könnt im Raum München die S-Bahn nach Starnberg nehmen, dann eine herrliche Schiffsrundfahrt genießen, unterbrochen mit dem Museumsbesuch in Bernried und einem sehr guten kulinarischen Angebot im Museumsrestaurant. Da bleibt nur noch der Wunsch, dass die Sonne scheint und den See zum Glitzern bringt.
 
vom Schiff aus fotografiert
 
Nun noch a bißerl was aus dem heimischen Garten, alles gedeiht und bringt Freude, fordert aber auch ein gutes Stück Zeit. Johannis-/Stachel-/Erd-/Heidel-/Himbeeren haben schon reichlich angesetzt und versprechen Genuss.




Habt Dank für euer Interesse, lasst es euch gut gehen und bleibt gesund und munter, liebe Grüße

eure eSTe
 P.S. Von der PR-Abt des Museums habe ich die schriftliche Erlaubnis zur Veröffentlichung der Fotos in diesem Rahmen erhalten. Für näher Interessierte füge ich noch den entsprechenden Link ein (wie auch schon im Impressum erwähnt, bin ich für dessen Inhalt nicht verantwortlich)