zwischendurch mal was praktisches: ein tragbares Design-Board für einzelne Blöcke. Gesehen hab ich die Idee bei den Modern Cologne Quilters, eingestellt von Alex. Dort findet ihr die genaue Anleitung und auch ein Video.
So ein "Ding" stell ich mir wirklich hilfreich vor, ist - voraussichtlich - mit relativ kleinem Aufwand herzustellen und deshalb setze ich es jetzt zeitgleich mit dem post-schreiben um.
Ihr braucht dazu eine auf 40x40 (oder auf das Wunschmaß) zugeschnittene Dämmplatte, Vlies, Heißkleber und ein Schrägband (das ich aus Rest-Binding gemacht hab, davon hat frau ja genug).
Als Schutz für den Tisch dient mir eine jahrelang intenstivst für allerlei Kunstwerke gebrauchte Wachstuch-Tischdecke, die mittlerweile selbst schon zum Kunstwerk geworden ist.
Alles andere erklärt sich von selbst bzw. könnt ihr unter obigem Link noch ganz genau sehen und nachlesen. Jetzt geht's in die Erprobungsphase.
Noch eins: seid im Umgang mit dem Heißkleber sehr vorsichtig! Wenn ihr euch schon mal verbrannt habt, wißt ihr was ich meine! Laßt euch bei diesem Teil der Arbeit von niemandem stören und bleibt dabei!
Das Schrägband wird erst oben auf die Kante, dann erst an den Seiten angeklebt.
| mit Draufsicht auf die obere Kante fotografiert |
Ganz aktueller Zwischenstand: also das mit dem Heißkleber gefällt mir gar nicht! Ich hab jetzt grad das Schrägband auf der Vorderseite aufgeklebt. Erst mal wurde das Vlies von mir nicht fest genug gespannt und dann das mit dem Kleben: das ist mir so zu fieselig. Außerdem kann ich es wegen der Verbrennungsgefahr nicht sofort gut andrücken und dabei noch nachspannen.
Ich werde jetzt die Rückseite des Schrägbandes mit ganz normalem Bastelkleber aufkleben und testen wie sich das bewährt.
Ja, das ist meins! Geht viel unkomplizierter, schneller und sauberer. Mit dem Bastelleim kann man auch bis zum äußersten Rand kleistern, denn getrocknet ist er unsichtbar. Der Heißkleber kommt wieder in die finstere Ecke im Keller!
Und hiermit präsentiere ich mein tragbares Designboard. Die mit Heißkleber angeklebte Bindingvorderseite ist nicht so ebenmäßig gelungen, weil der Kleber (von mir) eben nicht so punktgenau aufgetragen werden kann.
| Binding der Rückseite mit Bastelleim geklebt |
Resümee: es ist wie mit allem. Die Theorie ist super einfach, die Umsetzung erfordert Geduld und meistens die Anpassung an das eigene Können, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche. Jedenfalls wird das zweite viel schneller von der Hand gehen. Falls ich noch ein zweites brauche!
| Binding der Vorderseite mit Heißkleber geklebt |
(Nachtrag 23.2.16
ich hab nochmal ein Board von 35 cm genäht, reicht allemal aus. Diesmal nur mit Bastelleim geklebt ohne Binding, sondern nur die Ecken mit Stoff verstärkt. Gefällt mir viel besser. Ist übrigens bei mir oft im Einsatz.)
So ihr Lieben, das war mein kleiner Erfahrungsbericht
ich grüße euch herzlich
eure eSTe
Super, sowas kann frau immer gebrauchen, egal ob in klein oder groß.
AntwortenLöschenNana
Coole Idee!
AntwortenLöschenIch hab ja garkeine Designwand :-)
Dafür hab ich einfach keinen Platz ..
So lege ich eben immer alles auf dem Boden aus *lach*
Susanne
Wow, tolle Idee. Ich habe noch gar keine Designwand und mir gefällt es wie du sie gemacht hast. Danke für den Schubser und die super Fotoanleitung.
AntwortenLöschenAlles Liebe
Deine Sandra
Die Idee ist toll. Ich arbeite auch nicht gerne mit dem Heisskleber. Das kann ich gut verstehen, dass Du auf bastelkleber umgestiegen bist.
AntwortenLöschenglg Susanne
Mit deinem neuen Designboard kannst Du ja jetzt wunderbar Deine neuen Kunstwerke präsentieren. Die Idee mit dem Bastelleim finde ich toll. Denn ich habe nach jedem Mal Heißklebepistolebenutzen Brandwunden. Da bin ich inzwischen wirklich ein gebrandtes Kind...
AntwortenLöschen