Spruch


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Wer will sucht Wege, wer nicht will, Gründe

Sonntag, 17. April 2022

ohne Handy unterwegs

Hallo ihr Lieben,

in letzter Zeit hab ich ein bißchen geschwächelt. Zu nähen hatte ich einiges für verschiedene Anlässe, doch für einen Blogbeitrag hat es nicht gereicht. Die Tage im April fliegen nur so an mir vorbei, auch der Garten verlangt einiges an Aufmerksamkeit, Ziel ist, wieder mehr Ruhe reinzubringen.
Heute nahm ich mir endlich wieder Zeit und hab intensiv bei euch gestöbert, damit meine ich, dass es auch für Kommentare reichte.

So, nun zum Thema: An einem der vergangenen Sonntage fuhren wir nach Landshut und schon bald nach der Abfahrt stellte ich fest, dass ich das Handy vergessen hatte (zum Zurückfahren war keine Zeit mehr). Folglich gibt es auch keine Fotos von dort.

Tja was soll ich sagen, es war eine sehr ungewöhnliche Erfahrung, daheim bin ich öfter mal ohne unterwegs, doch auf längeren Fahrten eigentlich nie. Ich selbst hätte nicht geglaubt, wie selbstverständlich mir dieses Ding geworden ist. Wir waren zu zweit, doch dort mussten wir uns trennen und einige Stunden war ich allein unterwegs. Die Absprache, wann und wo man sich wieder treffen wird, war schon nicht einfach. Nun, wir haben im Auto ein festes Telefon, doch um dort erreichbar zu sein, hätte ich mich ja ständig im Auto aufhalten müssen, das geht ja gar nicht! Naja, wir fanden eine Lösung.
 
Dann bummelte ich durch die Stadt.
Ich sage euch, es gab viel interessantes zu sehen und ich ertappte mich so oft dabei, dass ich darüber nachlesen wollte - ging nicht! In einem Cafe wollte ich etwas surfen, um die Zeit zu vertreiben - ging nicht! Interessant wie sehr ich mein Interesse plötzlich auf die Dinge um mich richtete. Viele kreative Ideen in Schaufenstern, oder Muster im Stadtbild wollte ich, wie sonst üblich, per Foto festhalten - ging nicht! Ich war tatsächlich darauf angewiesen, mir Dinge einfach so zu merken oder mir Notizen zu machen (lach). Es kam mir vor wie vor der Handyzeit als wir manchmal unseren Fotoapparat nicht dabei hatten, unser gängiger Spruch damals: das merken wir uns.
 
Ja so kann's gehen, und schon nach kurzer Zeit verändert sich Aufmerksamkeit und Wahrnehmung, war echt interessant. Habt ihr da auch einen Erfahrungsschatz?

Ein paar Fotos gibt's heute doch noch, sonst ist es gar so unbunt. Ihr seht was frühlingshaft blumiges: Märzenbecher und ein bald aufblühendes Wolfsmilchgewächs.



Und schließlich ein Teaser von den Tischsets, die ich im Tausch gegen Socken für kunzfau/ Marion genäht habe (wird ein andermal mehr davon gezeigt). Nur so viel: das Binding in der Farbe des Rückseitenstoffs wurde wieder von der Vorderseite her unsichtbar genäht (sog. face off). Davon habe ich hier schon mal erzählt. Ich liebe es, dieses Binding zu verwenden.


So ihr Lieben, nach langer Zeit wieder ein kurzes Zeichen. Das wird sich ändern, nun nach Ostern sortiere ich mich wieder neu, ich habe vor, lang liegengebliebenes wieder in Angriff zu nehmen, ich knoble noch an der Reihenfolge. Dann beteilige ich mich gern wieder bei euren interessanten Linkpartys.

Liebe Grüße und eine schöne Zeit bis demnächst

eure eSTe

13 Kommentare:

  1. Liebe Este,
    hier fragen die Kiddies manchmal, wie habt ihr dieses oder jenes ohne Handy gemacht? Da kommt man sich dann schon komisch vor. 😊 Ich lege öfters mal ganz bewusst das Handy weg... aber du hast Recht es ist immer komisch. Dabei muss man ja gar nicht immer erreichbar sein. 😊

    Viele liebe Grüße deine nähbegeisterte Andrea 🍀

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  2. Das kann ich mir gut vorstellen, dass das ein wenig komisch ist. Aber es geht dann auch so.
    Und dein Binding habe ich an meinem Tischsets schon bewundert. So habe ich das noch nie gemacht.

    Gruß Marion

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  3. Wenn ich mal mein Handy vergesse (was sehr selten passiert), dann bedaure ich das meist sehr, weil mir prompt etwas Interessantes für Euch und meinen Blog übern Weg läuft. Wenn dann jemand da ist mit Handy (wie z.B. Tochter) sage ich: "Mach Foto und schicke es mir per WhatsApp!"

    Nana

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  4. Liebe Este,
    oja ich stelle es mir garnicht mehr so einfach vor, ohne das Ding.Zuhause liegt es auch bei mir oft nur herum und ist meistens auf Leise gestellt, da ich einfach mit dem Festnetz lieber telefoniere.
    Deine Arbeiten aus deinem Vorpost gefallen mir gut...und das Binding per Hand muss ich nochmal nachlesen.
    Nun wünsche ich dir weiterhin einen schönen Ostertag und danke für deinen Besuch bei mir.

    Liebe Grüße Klaudia

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  5. Tolle Idee das Binding so zu nähen. Ja,ich kann auch schlecht ohne Handy, ist schon verrückt, früher hatten wir nichtmal ☎ .
    Liebe Grüße Gitta

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  6. Liebe eSTe, mir geht es ohne Handy auch ganz seltsam, aber nicht weil ich rund um die Uhr telefonisch erreichbar sein muss. Sehr oft habe ich es auf auf lautlos geschalten. Aber bei mir ist es - wie bei dir - gleichzeitig Fotoapparat und auch (mit Evernote und Trello) Notizbuch. "Schlüssel, Handy, Geld" ist mein Mantra vorm Verlassen des Hauses. Das sind die drei Dinge, die jedenfalls in ein kleines Täschelchen gepackt werden und mitkommen.

    Früher hatte ich immer einen kleinen Block und einen Bleistift dabei, und oft auch einen kleinen Fotoapparat. Das alles ersetzt jetzt dieses eine Teil, und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht schlimm sondern sehr praktisch. Was haben wir früher ohne Handy gemacht? Mehr als ein Teil mit uns herumgetragen. :-)

    Auch für mich verfliegt der März und jetzt schon der halbe April, es ist unglaublich. Ich freue mich auf deine kommenden Beiträge! Liebe Grüße, Gabi

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  7. liebe este,
    ich glaub ja immer noch das die zeiten ohne handys und computer viel schöner waren! andererseits hätte ich dich dann nicht kennengelernt :0) es geht auf jeden fall auch ohne Handy....stimmt schon, man kann immer und überall telefonieren und Infos bekommen, Fotos machen. Hier gibt es ja kaum noch Festnetz, in Dänemark ist der überwiegende teil mobil.Das Binding ist toll geworden, so eins hab ich noch nicht genäht. Ich denke jeden Tag an dich, este - das monsterkissen leistet mir gute gesellschaft und auch den Kranich hab ich im Gebrauch :0) Ich hoffe du hattest ein schönes Osterfest...ganz LG aus Dänemark, Ulrike :0)

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  8. Interessant, wie Du Deine Zeitreise-Erfahrung und veränderte Wahrnehmung beschreibst. Übrigens habe ich kein Handy, nur ein Pad mit Karte. Zum telefonieren ist es nicht gedacht eher für Insta und Inspiration.
    Ja, lose Verabredungen sind bei Ausflügen schwierig (besonders für die anderen).
    Ich empfinde es als Luxus, ohne Handy (praktisch nicht erreichbar) unterwegs zu sein denn dann stört auch niemand beim erkunden oder bummeln. Auch das kann für 3. ungewohnt (nicht zeitgemäß) sein.
    LG Ute

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  9. Liebe eSTe,
    ja wir haben das Handy voll in unseren Alltag integriert. Ich lege gerade die Berninablöcke aus und mache natürlich ein Foto um dann auf dem Sofa zu sehen ob das so gut ist. Unterwegs hab ich es zu Hause selten dabei. Wenn ich Irgendwohin fahre schon. Im November in waren wir in Dänemark auf der Insel Kægnes. Von Dänemark kenne ab ich eigentlich das ich immer und überall Netz habe. Aber an den Tag hatten wir mit dm Navi keinen Empfang und auch beide Handys hatten kein Netz. Karte Fehlanzeige die hatten wir bewusst zu Hause gelassen. Da war ich dann das Navi und musste meinem Mann aus der Erinnerung sagen wo es in etwa hingeht. Zum Glück habe ich mir das vor der Reise auf der Karte gut angesehen. So hatte ich in etwa ein Bild im Kopf. Zur Not hatte ich ja auch noch fragen konnen. kann ich es gut nachfühlen. Mal schnell etwas nachsehen das ist hier auch an der Tagesordnung. Telefonbuch??? Dauert viel zu lange.
    Aber Hauptsache du hattest trotzdem einen schönen Tag.
    . Liebe Grüße, Marita

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  10. Deine Bindingidee habe ich mir auch vorgenommen mal auszuprobieren, bin schon gespannt was es da als Tauschobjekt zu sehen gibt. Ich selber bin sehr oft ohne Handy unterwegs, da ich es genieße eben nicht erreichbar zu sein, meine Umwelt bewusst wahrzunehmen, mein Hirn auf Trab zu halten und nicht wie sonst ständig Trubel um mich zu haben (das habe ich im Beruf und daheim genug). Viele Grüße Ingrid (die sich in den letzten Tagen auch endlich mal wieder sortiert hat)

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  11. Die Tischsets für Marion sind sehr schön. Ich fühle mich einfach sicher, wenn das Handy dabei ist... und wenn nicht, denke ich, Du bist ganz schön abhängig von der Technik...
    Hab einen schönen Abend.
    Liebe Grüße von Traudi.♥

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  12. Liebe eSTe,
    was für ein lustiger Bericht über deine handylose Zeit...
    Tatsächlich musste ich bisher nur kurze Zeitspannen verbringen, ohne zwischendurch auf ein Display schauen zu können, war aber auch dabei schon wirklich erschrocken, wie abhängig ich von dem Gerät inzwischen bin.
    Fluch und Segen ist es zugleich.
    Hoffentlich konntest du trotzdem in Landshut etwas entspannen? Herzliche Claudiagrüße

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  13. Liebe eSTe, herrlich erfrischend, wie Du Deine Erfahrungen vom handyfreien Tag beschreibst :o) Und toll, dass sich Deine Wahrnehmung so schnell an die ursprünglichen Fähigkeiten erinnert hat! Ich kann inzwischen gut die Zeit genießen, wenn das Schlauphone mal nicht schlaumeiert und empfinde es auch als Luxus mal offline zu sein...
    Die Tischsets schauen toll aus, das unsichtbare Binding dort anzuwenden, ist eine feine Idee!
    Ganz liebe Grüße an Dich von Katrin

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